Motorradfahrer riskiert Leben bei illegalen Kunstfahrten auf der B42
Karlheinz MiesMotorradfahrer riskiert Leben bei illegalen Kunstfahrten auf der B42
Ein Motorradfahrer ist bei gefährlichen Kunstfahrten auf einer vielbefahrenen Straße erwischt worden. Die Polizei beobachtete, wie er auf der Bundesstraße B42 in Richtung Bonn mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Sein Verhalten wird nun strafrechtlich untersucht.
Der Vorfall begann, als Beamte den 35-jährigen Fahrer bei extremem Tempo entdeckten. Er überfuhr durchgezogene Linien und trieb sein Motorrad weit über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hinaus. Eine Verfolgungsjagd setzte ein, doch durch seine rasante Beschleunigung gelang es dem Motorradfahrer zunächst, die Polizei abzuhängen.
Er wurde schließlich auf der Petra-Kelly-Allee, kurz vor der Abfahrt Rheinaue, gestoppt. Die Behörden zogen ihm den Führerschein ein und untersagten ihm die Weiterfahrt. Der Fall wurde inzwischen an die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei übergeben.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen. Beim sogenannten Solo-Racing werden gezielt Verkehrsregeln gebrochen, um die Grenzen eines Fahrzeugs auszutesten – eine Straftat, die bereits seit Jahren unter Strafe steht. Die Ermittlungen zu seinem Verhalten laufen noch.
