04 April 2026, 12:30

Mönchengladbach probt den Ernstfall: Großübung für Katastrophenschutz BHP 500 NRW

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffflaschen stehen in einem schwach beleuchteten Raum mit Rohren auf beiden Seiten und bereiten sich auf einen Rettungseinsatz in der Nähe von Maschinen und anderer Ausrüstung vor.

Mönchengladbach probt den Ernstfall: Großübung für Katastrophenschutz BHP 500 NRW

Mönchengladbach testet diese Woche seine Notfallkapazitäten im Rahmen des Katastrophenschutzplans BHP 500 NRW

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Bei der Übung geht es darum, die Stadt auf großflächige Krisen vorzubereiten – mit Fokus auf die Koordination von Notunterkünften, Konvois und Einsatzbereichen. Die lokalen Behörden warnen vor möglichen kurzfristigen Verkehrsbehinderungen während der Maßnahme.

Der Startschuss fällt am Versammlungsort Am Borussiapark, wo sich Helferinnen und Helfer von vier großen Hilfsorganisationen einfinden. Von dort aus bewegt sich ein Konvoi aus Einsatzfahrzeugen durch die Stadt, erkennbar an blauen Flaggen auf der linken Seite und blauen Blaulichtern. Das letzte Fahrzeug der Kolonne trägt zur besseren Sichtbarkeit eine grüne Flagge.

Sechs Schulstandorte, darunter das Schulzentrum Neuwerk, wurden als Notunterkünfte ausgewiesen. Diese sind bereits mit lebenswichtigen Vorräten ausgestattet. Der Plan BHP 500 NRW sieht vor, im Krisenfall bis zu 500 Menschen mit Versorgung und Unterkunft zu versorgen.

Im Mittelpunkt der Übung stehen drei zentrale Aufgaben: die Organisation der Einsatzkräfte, die effiziente Koordination der Konvois sowie die Einrichtung von Einsatzzonen. Vergleichbare Katastrophenschutzpläne wurden mittlerweile in drei Bundesländern eingeführt – in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Jeder dieser Pläne umfasst ausgewiesene Schutzräume und medizinische Unterstützung.

Autofahrer müssen mit kurzen Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen, während der Konvoi durch Mönchengladbach fährt. Die Übung dient dazu, die Einsatzbereitschaft der Stadt nach den Vorgaben des BHP 500 NRW zu überprüfen. Die Ergebnisse sollen helfen, künftige Strategien im Katastrophenmanagement weiter zu optimieren.

Quelle