24 April 2026, 04:27

Mönchengladbach feiert Rekordjahr 2025 mit mehr Jobs und weniger Pleiten

Balkendiagramm im Vergleich der wirtschaftlichen Entwicklung von 2023 führender Länder, wobei die USA den höchsten Anstieg auf einem blauen Hintergrund mit Text und einem Logo zeigen.

Mönchengladbach feiert Rekordjahr 2025 mit mehr Jobs und weniger Pleiten

Mönchengladbach verzeichnet 2025 Rekordwachstum bei Beschäftigung

Mönchengladbach hat 2025 ein historisches Beschäftigungswachstum erlebt: Die Stadt erreichte die höchste Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen aller Zeiten. Gleichzeitig stiegen die Umsätze der lokalen Wirtschaft, während die Insolvenzzahlen sanken – ein Trend, der sich deutlich von der Entwicklung in der gesamten Region abhebt. Diese Ergebnisse gehen aus dem Jahresbericht der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) hervor, der von ihrem langjährigen Geschäftsführer, Dr. Ulrich Schückhaus, präsentiert wurde.

Bis Mitte 2025 kletterte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Mönchengladbach auf den Rekordwert von 105.796. Besonders der Gesundheits- und Sozialsektor trieb dieses Wachstum voran und schuf 394 neue Stellen, sodass die Branche nun insgesamt 21.204 Beschäftigte zählt. Gleichzeitig gingen die Unternehmensinsolvenzen in der Stadt um 7,5 Prozent zurück – ein deutlicher Kontrast zum Anstieg um 13,6 Prozent in ganz Nordrhein-Westfalen.

Auch die lokale Wirtschaft zeigte sich robust: Die Umsätze stiegen 2025 um 2,9 Prozent, während sie im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) um 2,9 Prozent und in NRW insgesamt um 2,5 Prozent zurückgingen. Die WFMG leistete hier einen wichtigen Beitrag, indem sie 21 Unternehmensansiedlungen, 11 Start-ups und 14 Erweiterungen unterstützte sowie sechs Betriebe stabilisierte. Insgesamt wurden so 546 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen.

Im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms förderte die WFMG elf Projekte, die Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro mobilisierten – darunter 3,5 Millionen Euro öffentliche Zuschüsse. Zu den Schwerpunkten zählten das Transformationsprojekt Textilfabrik 7.0 sowie die Neugestaltung der ehemaligen Trabrennbahn im Rahmen des Go4Gewerbe-Programms. Zudem verkaufte die WFMG zusätzliche 15.000 Quadratmeter Gewerbefläche, wodurch die Gesamterlöse auf über 2,7 Millionen Euro stiegen.

Dr. Ulrich Schückhaus, der am 30. Juni 2026 in den Ruhestand treten wird, stellte diese Bilanz in seiner letzten Jahrespressekonferenz vor. Unter seiner Führung setzte die WFMG auf Innovation, Fachkräftesicherung, die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze sowie die Förderung von Start-ups mit starkem Wachstumspotenzial.

Die Zahlen für 2025 unterstreichen die wirtschaftliche Resilienz Mönchengladbachs: steigende Beschäftigung, sinkende Insolvenzen und wachsende Umsätze. Die Projekte der WFMG haben Investitionen angeregt, neue Unternehmen unterstützt und Gewerbeflächen ausgebaut. Während sich die Behörde auf einen Führungswechsel vorbereitet, prägt ihre Arbeit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle