18 March 2026, 01:14

Millionenraub in Gelsenkirchen: Wie die Arbeitsagentur die Täter jagt

Ein Schwarz-Weiß-Foto der Geschäftsstelle der National Park Bank in New York City, das Tische, Lampen und eine Wanduhr zeigt, mit Text am unteren Bildrand.

Polizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Wie die Arbeitsagentur die Täter jagt

Spektakulärer Bankraub in Gelsenkirchen-Buer stellt Arbeitsagentur vor komplexe Ermittlungen

Bei einem dreisten Banküberfall in Gelsenkirchen-Buer drangen Diebe während der Weihnachtsfeiertage Ende Dezember in den Tresorraum der Sparkasse ein und erbeuteten Gold, Bargeld und Wertgegenstände im Millionenwert. Bei dem Coup wurden über 3.000 Schließfächer aufgebrochen.

Die Täter hatten es gezielt auf den Banktresor abgesehen und machten mit ihrer Beute im Millionenbereich Beute. Arbeitsagenturpräsident Tim Frommeyer bezeichnete die Drahtzieher als "abgehärtete Kriminelle", die erheblichen Schaden angerichtet hätten. Vergleich mit dem Hollywood-Film Ocean's Eleven wies er zurück – der reale Raub sei weit zerstörerischer verlaufen.

Frommeyer betonte das Ausmaß der Aktion und vermutet eine größere Gruppe von Komplizen. Je mehr Personen an solchen Straftaten beteiligt seien, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, so der Arbeitsagenturchef. Die Ermittler werten derzeit 50.000 forensische Spuren aus und haben bereits 1.200 Geschädigte befragt.

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Trotz der Herausforderung zeigte sich Frommeyer zuversichtlich, den Fall aufzuklären. Die schiere Menge an Beweismaterial sehe er als entscheidenden Faktor, um die Täter zu überführen.

Der Raub stellt die Arbeitsagentur vor eine gigantische Aufgabe, doch sie bleiben optimistisch, die Verantwortlichen zu identifizieren. Mit Tausenden Hinweisen und einer hochkarätigen Ermittlung arbeiten die Beamten weiter daran, die Ereignisse des späten Dezember-Coups zu rekonstruieren. Wie viele Spezialisten genau an dem Fall arbeiten, wurde nicht bekannt gegeben.

AKTUALISIERUNG

Neue Klarheit im Gelsenkirchener Raub: 140 Kunden unversehrt, über 600 Hinweise verfolgt

Der Gelsenkirchener Bankraub hat neue Entwicklungen erfahren. Wichtige Updates sind:

  • 140 Schliessfachkunden blieben unversehrt, ihre Fächer blieben unangetastet.
  • Die Polizei untersucht nun über 600 öffentliche Hinweise, nachdem zuvor von 1.200 befragten Opfern die Rede war.