Millioneninvestition: Westfleisch baut Schlachthof Wiesbaden in Coesfeld radikal um
Krzysztof LöfflerMillioneninvestition: Westfleisch baut Schlachthof Wiesbaden in Coesfeld radikal um
Schlachthof Wiesbaden von Westfleisch in Coesfeld steht vor großem Geldanlage-Projekt
Nach Jahren der Planung steht der Schlachthof Wiesbaden des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld vor einem umfassenden Umbau. Der Stadtrat gab Ende 2024 die endgültige Zustimmung, sodass die Bauarbeiten voraussichtlich noch 2025 beginnen können. Nach Fertigstellung soll die modernisierte Anlage bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten.
Das Vorhaben nahm vor sechs Jahren Gestalt an, als Westfleisch erstmals einen Bauantrag einreichte. Seither zogen sich die Verhandlungen hin, bis der Rat Ende 2024 grünes Licht gab. Bevor die Arbeiten starten können, muss das Unternehmen jedoch noch Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz einholen.
Falls alles nach Plan verläuft, könnte der erste Spatenstich noch 2025 erfolgen. Die Modernisierung konzentriert sich auf effizientere Logistik, geringere Lärmbelastung und reduzierte Geruchsemissionen. Die neue Anlage könnte Ende 2028 in Betrieb gehen – neun Jahre nach dem ersten Antrag.
Unklar bleibt bisher, wie viele Arbeitsplätze durch die Erweiterung entstehen. Offizielle Zahlen zu direkten oder indirekten Beschäftigungseffekten liegen noch nicht vor.
Der modernisierte Schlachthof Wiesbaden in Coesfeld soll nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Umweltbelastung verringern. Mit einer wöchentlichen Kapazität von 70.000 Schweinen handelt es sich um eine bedeutende Geldanlage für Westfleisch. Der Betrieb soll – sofern keine weiteren Verzögerungen auftreten – Ende 2028 aufgenommen werden.