29 April 2026, 14:34

Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Schwarz-weiß-Zeichnung von zwei Personen, wobei eine eine Tasche hält, mit dem Text "Zwei eines Handwerks Feldom einigen sich" darunter.

Lohnabschluss im westfälischen Schlossereihandwerk - 4,1 Prozent mehr - Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Rund 58.000 Beschäftigte im Schlosser- und Metallhandwerk Nordrhein-Westfalens erhalten eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,1 Prozent – gestaffelt in zwei Stufen. Die Einigung folgt auf wochenlange Verhandlungen und Warnstreiks, an denen über 2.000 Arbeitnehmer aus fast 30 Betrieben beteiligt waren. Nun haben sich beide Seiten auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Die erste Lohnerhöhung um 2,85 Prozent tritt im Januar 2026 in Kraft. Eine zweite Anpassung um 1,25 Prozent folgt am 1. Dezember desselben Jahres. Auch die Ausbildungsvergütungen werden im Rahmen der Vereinbarung angehoben.

Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW, bezeichnete das Ergebnis als einen "fairen Kompromiss". Der Tarifabschluss solle die Kaufkraft der Beschäftigten sichern, ohne die Unternehmen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten übermäßig zu belasten.

Die neuen Regelungen gelten bis Ende März 2027 und beenden damit die jüngsten Arbeitskämpfe. Die Beschäftigten erhalten zwei gestaffelte Lohnerhöhungen, während die Unternehmen für die nächsten zwei Jahre Planungsicherheit bei den Personalkosten gewinnen. Die Vereinbarung umfasst sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Auszubildende in der gesamten Region.

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