19 April 2026, 10:28

Martyna Linartas diskutiert in Essen über Ungleichheit und Erbengesellschaft

Eine Gruppe von Menschen mit einer roten Fahne mit der Aufschrift "Millionäre für soziale Gerechtigkeit", die durch eine Straße mit Gebäuden, Polen und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel gehen.

Martyna Linartas diskutiert in Essen über Ungleichheit und Erbengesellschaft

Die Ökonomin Martyna Linartas stellt am Sonntag, dem 30. November, ihr neues Buch "Ungerechte Ungleichheit: Wie wir uns aus der Erbengesellschaft befreien können" vor. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 11 Uhr im Großen Saal der VHS Essen (Raum U.01) und ist Teil der Vortragsreihe "Gespräche für Morgen".

Linartas, Politikwissenschaftlerin mit einer Promotion der Freien Universität Berlin, vertritt die These, dass extreme Vermögenskonzentration den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie untergräbt. Ihre Forschung basiert unter anderem auf exklusiven Interviews mit Vertretern der Wirtschaftselite und zeigt auf, wie wirtschaftliche Macht über Generationen hinweg erhalten bleibt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird sie ihre Erkenntnisse mit Nikolaos Georgakis von der VHS Essen diskutieren. Gemeinsam werden sie mögliche Lösungsansätze für eine gerechtere Vermögensverteilung erörtern.

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Der Vortrag ist öffentlich und der Eintritt frei. Interessierte können sich unter www.vhs.link/unearned anmelden oder weitere Informationen abrufen.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich mit Linartas' Analyse zu geerbtem Reichtum und dessen gesellschaftlichen Folgen auseinanderzusetzen. Die Organisatoren laden alle ein, die sich für wirtschaftliche Ungleichheit interessieren, teilzunehmen und die Diskussion mitzugestalten.

Quelle