02 April 2026, 10:29

Marler Oberbürgermeister Terhorst skizziert wirtschaftliche Vision beim Wirtschaftsempfang

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte nach Branche und Erholungsstatus zeigt, mit begleitendem Text, der die wirtschaftlichen Auswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Marler Oberbürgermeister Terhorst skizziert wirtschaftliche Vision beim Wirtschaftsempfang

Marls neu gewählter Oberbürgermeister Thomas Terhorst gab bei der jährlichen Wirtschaftsempfang der Stadt seinen ersten großen öffentlichen Auftritt. Die Veranstaltung versammelte rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kommunalverwaltung in der Eventlocation La Victoria. Organisiert vom Marl Business Club, diente sie als Plattform für Netzwerken und den Austausch über drängende wirtschaftliche Herausforderungen.

Uta Heinrich, Vorsitzende des Marl Business Club, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung der Anwesenden. Schnell rückte die wirtschaftliche Lage in den Fokus: Terhorst thematisierte steigende Projektkosten und sinkende kommunale Einnahmen. Zudem warnte er vor Belastungen in der Chemieindustrie, die sich auf den Chempark Marl und die städtischen Finanzen auswirken könnten.

In seiner Rede betonte der Oberbürgermeister die Stärke des Marler Mittelstands, dem er die Stabilität der Stadt inmitten globaler Krisen zuschrieb. Besonders hob er die Initiative gate.ruhr als Erfolgsbeispiel hervor – etwa mit dem neuen Omni-Channel-Hub von Thalia auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Auguste Victoria 3/7. Das Projekt schafft bereits bis zu 1.000 Arbeitsplätze, verbessert die regionale Logistik und schreitet zügig voran: Erste Abschnitte sind bereits in Betrieb.

Den Hauptvortrag des Abends hielt Gerald Flanz, Leiter Regionalvertrieb der Deutschen Bank und Postbank. Seine Analyse beleuchtete die treibenden Kräfte an den Kapitalmärkten – von geldpolitischen Weichenstellungen über geopolitische Spannungen bis hin zum technologischen Wandel. Flanz' Ausführungen unterstrichen die Unsicherheiten, mit denen Unternehmen aktuell konfrontiert sind.

Zum Abschluss dankte Terhorst dem Marl Business Club für die Förderung des Dialogs zwischen Stadt und lokaler Wirtschaft. Die Veranstaltung festigte die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor und bot Raum, gemeinsame wirtschaftliche Prioritäten zu diskutieren.

Der Empfang markierte einen wichtigen Moment für Terhorsts Amtszeit: Er nutzte die Bühne, um seine wirtschaftliche Vision zu skizzieren. Mit Projekten wie gate.ruhr, die Arbeitsplätze schaffen, und einem stabilen Mittelstand will die Stadt den anhaltenden Finanzdruck meistern. Gleichzeitig stärkte die Veranstaltung das Miteinander von Marler Politik und Wirtschaft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle