Märkischer Kreis bekommt mehr Polizei für sichere Straßen nach Brücken-Wiedereröffnung
Krzysztof LöfflerMärkischer Kreis bekommt mehr Polizei für sichere Straßen nach Brücken-Wiedereröffnung
Polizei im Märkischen Kreis erhält Verstärkung nach monatelanger Verkehrsbelastung
Nach monatelanger hoher Verkehrsbelastung erhält die Polizei im Märkischen Kreis zusätzliche Unterstützung. Sechs weitere Beamte werden dauerhaft in der Region bleiben, nachdem die Rahmedetalbrücke wiedereröffnet wurde. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verkehrsüberwachung – angesichts wachsender Sorgen über das Fahrverhalten und den Zustand der Straßen.
Das Innenministerium hatte bereits im September vergangenen Jahres zusätzliche Polizeistellen genehmigt, um den steigenden Einsatzanforderungen in Lüdenscheid gerecht zu werden. Insgesamt waren 14 Beamte vorübergehend im gesamten Kreisgebiet im Einsatz. Nun, da die Brücke wieder befahrbar ist, werden sechs von ihnen dauerhaft für lokale Verkehrsaufgaben abgestellt.
Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Nebenstraßen durch umgeleiteten Autobahnverkehr stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Landrat Ralf Schwarzkopf und der Leiter der Verkehrspolizei, Guido Bloch, warnen vor künftigen Herausforderungen. Geplante Straßensperrungen im nächsten Jahr könnten frustrierte Autofahrer dazu verleiten, illegale Abkürzungen zu nehmen oder die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu überschreiten.
Bloch betonte das Risiko neuer Gefahrenstellen in den kommenden Jahren. Die verbleibenden Beamten sollen vor allem rücksichtsloses Fahren verhindern und die Einhaltung der Verkehrsregeln strenger kontrollieren.
Die sechs zusätzlichen Kräfte werden die Verkehrsüberwachung im Märkischen Kreis stärken, während die Infrastrukturprojekte weiterlaufen. Ihre Präsenz soll sowohl den aktuellen Straßenschäden als auch den erwarteten Behinderungen entgegenwirken. Die Behörden unterstreichen, wie wichtig eine konsequentere Kontrolle ist, um die Sicherheit während der anhaltenden Bauarbeiten zu gewährleisten.






