Margarete Roderig erhält Bundesverdienstorden für ihr soziales Lebenswerk
Susan auch SchlauchinMargarete Roderig erhält Bundesverdienstorden für ihr soziales Lebenswerk
Margarete Roderig ist mit dem Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden – eine Würdigung für ihr lebenslanges Engagement im sozialen Bereich. Die Ehrung überreichte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen in einer Feierstunde am 9. Dezember 2025. Roderig, langjähriges CDU-Mitglied, setzt sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Initiativen und Führungspositionen für benachteiligte Gruppen in der Stadt ein.
Ihre berufliche Laufbahn begann Roderig im Sozialwesen, wo sie als stellvertretende Leiterin einer Wohnheim-Einrichtung tätig war. Später übernahm sie die Leitung der Abteilung Zentrale Planung beim Essener Haus der Technik e.V. Ihr politisches Engagement begann 1976 mit dem Eintritt in die CDU; seitdem hat sie zahlreiche Funktionen innerhalb der Partei innegehabt.
2003 wurde sie Vorsitzende des Borbecker Zweigs des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V., einer Organisation, die soziale Hilfsangebote bereitstellt. Nur ein Jahr später gründete sie den Verein Flotte Socke, der das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung fördert. Als Vorsitzende und Tanzpädagogin schuf sie Räume für gemeinsame Aktivitäten und stärkte so den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.
Zu ihren jüngsten Projekten zählt Borbecker Mahl-Zeit, das sie 2023 ins Leben rief. Die Initiative bietet warme Mahlzeiten und Unterstützung für Menschen in Notlagen an. Noch im selben Jahr würdigte die Stadt Essen ihr Wirken mit der Ehrenplakette der Stadt.
Der 1951 gestiftete Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste zivile Auszeichnung des Landes für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl. Bisher wurden über 260.000 Menschen damit geehrt.
Die Auszeichnung unterstreicht Roderigs Wirken in der Sozialarbeit, Politik und in gemeinnützigen Projekten. Ob durch Mahlzeitenprogramme oder inklusiven Tanz – ihr Einsatz kommt den Borbecker Bürgerinnen und Bürgern bis heute zugute. Die Feier im Dezember 2025 ist die offizielle Anerkennung für ihr jahrzehntelanges Schaffen.






