Mann ohne Führerschein mit Kind im Auto in Hagen geblitzt – und fliegt auf
Karlheinz MiesMann ohne Führerschein mit Kind im Auto in Hagen geblitzt – und fliegt auf
31-Jähriger ohne führerschein in Hagen geblitzt – mit Kind im Auto
Am Freitagmorgen wurde ein 31-jähriger Mann in Hagen beim Fahren ohne führerschein erwischt. Die Polizei stoppte ihn im Stadtteil Haspe vor einem Kindergarten, nachdem sein Suzuki Alto in einer 30er-Zone mit 43 km/h gemessen worden war.
Der Vorfall begann bei einer routinemäßigen Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe der Kita. Die Beamten hielten den Fahrer an, der zunächst angab, seinen führerschein einfach vergessen zu haben. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass er nie einen führerschein erworben hatte.
Später gab der Mann zu, den Wagen vom Vater seiner Partnerin geliehen zu haben, um seine Tochter in den Kindergarten zu bringen. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung droht ihm nun ein Bußgeld von 50 Euro. Deutlich schwerwiegender ist jedoch, dass gegen ihn nun wegen Fahrens ohne führerschein ermittelt wird – ein Straftatbestand.
In Deutschland beginnen solche Fälle meist mit einer polizeilichen Maßnahme wie der Verkehrskontrolle in Hagen. Das Verfahren wird anschließend vor Gericht verhandelt, wo die Strafen von hohen Geldbußen bis hin zu Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr reichen können. Vorstrafen oder die finanzielle Situation des Beschuldigten können das Urteil beeinflussen.
Durch sein Geständnis bestätigte der Fahrer, dass er keine Berechtigung zum Führen eines Kraftfahrzeugs besaß. Sein Fall wird nun durch das Strafjustizsystem gehen, mit möglichen Konsequenzen über das anfängliche Bußgeld hinaus. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Risiken, die vom Fahren ohne führerschein ausgehen – besonders in Bereichen mit schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern wie Kindern.