Logistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution
Susan auch SchlauchinLogistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution
Logistikbude, ein Start-up für Logistiksoftware, sichert sich über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung
Das 2021 gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf die Digitalisierung des Managements von Ladungsträgern wie Paletten, Containern und Gestellen. Die frischen Investitionen sollen die Automatisierung vorantreiben und die Pläne für die internationale Expansion unterstützen.
Die Finanzierungsrunde wurde von Capnamic angeführt, mit Beteiligung von Moguntia Capital sowie bestehenden Investoren. Bereits 2023 hatte das Unternehmen in einer Seed-Runde 2 Millionen Euro eingesammelt, wodurch das Team von vier auf 25 Mitarbeiter wuchs. Die Plattform verarbeitet mittlerweile über 50 Millionen Ladungsträger pro Monat und bedient Kunden wie die Nagel-Group und Dachser.
Die Lösung kombiniert Daten aus bestehenden Systemen, eine maßgeschneiderte App, Sensortechnik und automatisierte Dokumentenverarbeitung. KI unterstützt bei der Extraktion und Verwaltung von Informationen, um Abläufe zu optimieren. Logistikbude strebt an, das Ladungsträgermanagement als eigenständigen Prozess in der IT-Infrastruktur von Industrie, Handel und Logistik zu etablieren.
Gegründet wurde das Start-up von Dr. Philipp Hünig, Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller – heraus aus Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts. Mit den Series-A-Mitteln will das Unternehmen die Automatisierung im Ladungsträgermanagement beschleunigen und die globale Expansion vorantreiben.
Dank des frischen Kapitals plant Logistikbude, seine automatisierten Lösungen auszubauen und seine Marktposition zu stärken. Die Investitionen fließen zudem in den Ausbau internationaler Märkte. Zu den Kunden zählen bereits große Logistikunternehmen, was die wachsende Bedeutung der Plattform in der Branche unterstreicht.






