03 February 2026, 10:29

Langenfeld: Behörden schlagen bei Razzia gegen illegale Geschäfte zu

Ein Schild auf dem Gehweg vor einem Geschäft trägt die Aufschrift "Per New York Executive Order 202.17: Kunden müssen im Geschäft eine Stoffgesichtsbedeckung oder einen Mund-Nasen-Schutz tragen", mit einem Gebäude auf der linken Seite und Menschen, Pflanzen und Gegenständen auf der rechten Seite.

Langenfeld: Behörden schlagen bei Razzia gegen illegale Geschäfte zu

Behörden in Langenfeld sind gegen mehrere örtliche Betriebe vorgegangen, nachdem dort mehrfach Verstöße aufgedeckt wurden. Kontrollen in einer Kneipe, zwei Kiosken und einer rund um die Uhr geöffneten SB-Verkaufsstation förderten illegale Aktivitäten zutage, darunter den Verkauf verbotener Waren. Die Aktion führte zu Geldstrafen, Beschlagnahmungen und verschärften Auflagen für die Betroffenen.

Bei den Überprüfungen beschlagnahmten die Beamten 102 verbotene E-Zigaretten sowie 75 nicht konforme Snus-Tabakbeutel. Der Einzelhandelspreis der sichergestellten Ware belief sich insgesamt auf 2.790 Euro. In jedem der kontrollierten Betriebe wurden Verstöße gegen geltende Vorschriften festgestellt.

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In der Kneipe stellten die Prüfer fest, dass Alkohol ohne die erforderliche Genehmigung verkauft wurde. Zudem hielten sich dort Personen auf, deren Aufenthaltsstatus nicht nachweisbar war. Die Verstöße zogen umgehende Sanktionen nach sich, darunter Geldbußen und Eintragungen im Gewerberegister.

Oliver Konsierke, Leiter des Ordnungsamts, bestätigte, dass die Behörden angesichts der Befunde weiterhin konsequent durchgreifen werden. Einige Mitarbeiter müssen nun mit vorübergehenden Berufsverboten rechnen. Weitere Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Verstöße werden geprüft.

Seit Mai 2025 hat das Ordnungsamt in Langenfeld keine vergleichbaren Kontrollen mehr durchgeführt. Über geplante künftige Einsätze wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.

Die Überprüfungen offenbarten eine weitverbreitete Missachtung der Vorschriften bei den betroffenen Betrieben. Beschlagnahmungen, Strafen und Arbeitsverbote wurden bereits verhängt. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen fortzusetzen, um die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen.