18 March 2026, 04:28

Lamin Leroy Gibba gewinnt Blauen Panther für Black Fruits – eine Serie über Identität und Alltag

Werbung für den Berliner Leben Film mit einer Frau in einem Kleid und einem Mann im Anzug im Hintergrund

Du hast keine Rollen für Schwarze Menschen? Dann 'Auf Wiedersehen, Deutschland!' - Lamin Leroy Gibba gewinnt Blauen Panther für Black Fruits – eine Serie über Identität und Alltag

Lamin Leroy Gibba erhält den Bayerischen Fernsehpreis (Blauer Panther) für seine ARD-Serie Black Fruits. Die von ihm kreierte, geschriebene und Hauptrolle tragende Produktion ist zudem für den renommierten Grimme-Preis nominiert. Im Mittelpunkt steht Lalo, ein schwarzer, schwuler Mann, der den Alltag mit seinen Herausforderungen in Hamburg meistert.

Gibba, 1994 in Münster geboren, wuchs in Hamburg als eines von sieben Geschwistern auf. Mit nur elf Jahren erlebte er während einer Schulaufführung von Pippi Langstrumpf einen prägenden Moment – den Konflikt zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdbild. Diese frühe Auseinandersetzung mit Identität sollte sein späteres Schaffen entscheidend prägen.

Nach einem Schauspielstudium an der New School der New York University, wo er auf Stars wie Julianne Moore und Emma Stone traf, verbrachte Gibba fünf Jahre in den USA. Mit der Idee zu Black Fruits im Gepäck kehrte er nach Deutschland zurück. Die Serie, sein Herzensprojekt, verzichtet auf plakative Dramatik und verwebt Themen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie stattdessen in scheinbar beiläufige, messerscharfe Dialoge, die fast improvisiert wirken.

Gibba übernimmt nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch das Drehbuch – stets darauf bedacht, die Geschichte nah an seiner Vision zu halten. Der entspannte, doch präzise Ton der Serie kommt bei Publikum und Kritik gleichermaßen an und brachte ihr neben dem Blauen Panther weitere Anerkennung ein.

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Der Bayerische Fernsehpreis markiert einen Meilenstein für Black Fruits, eine Serie, die persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Beobachtung verbindet. Die Nominierung für den Grimme-Preis unterstreicht zudem ihren Einfluss auf das deutsche Fernsehen. Gibbas Werk besticht weiterhin durch Authentizität und feinsinniges Storytelling.

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