02 January 2026, 13:20

Kunst als Brücke: Zahra Zahedis Ausstellung in Fürth fordert zum Dialog auf

Ein Collage mit Menschen, die performen, einer Statue und einem Gebäude.

Kunst als Brücke: Zahra Zahedis Ausstellung in Fürth fordert zum Dialog auf

Im kultur.lokal.fürth ist eine neue Ausstellung mit dem Titel Frieden und die Rolle der Kunst eröffnet worden, die noch bis zum 7. Dezember zu sehen ist. Die Schau präsentiert Werke der iranisch-deutschen Künstlerin Zahra Zahedi, die sich in ihren Arbeiten mit Menschenrechten, Dialog und kreativem Schaffen auseinandersetzt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für die öffentlichen Öffnungszeiten ist nicht erforderlich.

Zahra Zahedi, in Teheran geboren und seit 1979 in Nürnberg ansässig, stellt in ihrer Ausstellung Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in den Mittelpunkt: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Die Veranstaltung untersucht, wie Kunst Brücken bauen kann – als universelle Sprache, die über Kulturen und Hintergründe hinweg zum Nachdenken anregt.

Der Ausstellungsraum am Bahnhofplatz 2 wurde zu einem immersiven Erlebnis umgestaltet, das politische, soziale und poetische Themen verbindet. Besucher können die Werke von Donnerstag, dem 4. Dezember, bis Sonntag, dem 7. Dezember, täglich von 14 bis 18 Uhr erkunden. Außerhalb dieser Zeiten sind private Führungen nach Vereinbarung möglich. Das kultur.lokal.fürth, der Veranstaltungsort, ist Teil einer Initiative des städtischen Kulturamts, um Kunst ins Zentrum Fürths zu bringen. Unterstützung erhält das Projekt von der Evangelischen Siedlungsgemeinschaft in Bayern (ESW) und dem Theaterverein Fürth.

Die Ausstellung endet am 7. Dezember und bietet damit eine letzte Gelegenheit, sich mit Zahedis Auseinandersetzung mit Frieden und künstlerischem Ausdruck zu beschäftigen. Die Veranstaltung bleibt für alle offen – ohne Eintrittsgelder oder Anmeldepflicht. Interessenten für private Besuche können diese direkt mit den Organisatoren absprechen.