16 February 2026, 11:02

Kulturforum Gütersloh 2025 diskutiert über die kreative Zukunft der Stadt

Ein Plakat, das die Gesellschaft für Kunst von Alphonse Mucha ankündigt, zeigt eine farbenfrohe Illustration von drei einzigartig gestalteten Menschen vor einem hellgelben Hintergrund, mit der Aufschrift "Gesellschaft für Kunst" in fetter schwarzer Schrift.

Kulturforum Gütersloh 2025 diskutiert über die kreative Zukunft der Stadt

Kulturforum Gütersloh 2025 fand am 10. Februar 2023 in der Druckwerkstatt Holzpixel statt. Am 10. Februar 2023 versammelte das Kulturforum Gütersloh 2025 Künstler:innen, Kulturförderer und lokale Verantwortungsträger in der Holzpixel-Druckwerkstatt, um über die kreative Zukunft der Stadt zu diskutieren. Die Gütersloher Musikerin Ana sorgte mit Live-Musik für den passenden Rahmen der Abendveranstaltung.

Als Hauptredner trat der Bildhauer und Raumkünstler Michael Kortländer auf, der vor allem durch seine Serie "Raumbilder" bekannt ist. Seine Arbeiten befassen sich mit den Themen Raum, Material und Wahrnehmung und haben in der zeitgenössischen Kunstszene Anerkennung gefunden. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit leitet Kortländer die Düsseldorfer Künstlerhilfe sowie den Verein zur Organisation von Kunstausstellungen. Zudem fördert er den internationalen Austausch im Rahmen des Vereins Düsseldorf Palermo e.V.

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Gastgeber Manfred Makowski, Gründer von Holzpixel, begrüßte die Teilnehmer:innen in seiner analogen Letterpress-Werkstatt, die zugleich als Veranstaltungsort für Teambuilding-Maßnahmen lokaler Unternehmen dient. Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh, richtete sich in seiner Ansprache an das Publikum. Er betonte, dass Kulturpolitik Mut, Geduld und die Fähigkeit erfordere, Politik und Kunst zu verbinden. Investitionen in Kultur, so Kimpel, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bildung und die Demokratie.

Im Mittelpunkt des Forums standen bestehende Kulturprojekte, während konkrete neue Initiativen zur internationalen Zusammenarbeit oder experimentellen Kunstformen nicht vorgestellt wurden. Stattdessen drehten sich die Diskussionen um die aktuelle Kulturlanschaft Güterslohs und die anstehenden Herausforderungen.

Das Kulturforum endete mit einer klaren Botschaft: Kultur prägt maßgeblich die Identität Güterslohs. Die Teilnehmer:innen verließen die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Verständnis dafür, welche Anstrengungen nötig sind, um die hiesige Kunstszene zu unterstützen. Zwar wurden keine neuen Fördermittel oder konkreten Projekte angekündigt, doch unterstrich die Veranstaltung die Bedeutung des fortlaufenden Dialogs.