06 January 2026, 17:42

Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen beim Dreikönigstreffen für Eklat wie *Statler und Waldorf*

Ein Mann in einem pink-weißen Kleid steht neben einem Rednerpult in einem Auditorium, mit Pflanzen und zwei Stühlen daneben und einer bunten Wand im Hintergrund.

Liberal Muppet Show: FDP Schwergewichte liefern Comedy-Act - Kubicki und Strack-Zimmermann sorgen beim Dreikönigstreffen für Eklat wie *Statler und Waldorf*

Stuttgarter Dreikönigstreffen endet diesmal ungewöhnlich turbulent

In Stuttgart nahm das traditionelle Dreikönigsfest in diesem Jahr eine unerwartete Wendung. Zwei Spitzenpolitiker der Freien Demokratischen Partei (FDP) störten die Feierlichkeiten mit Zwischenrufen und Scherzen – und erinnerten dabei an die Muppet-Show-Figuren Statler und Waldorf. Unterdessen hat Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Stab umgebildet und neue wirtschaftliche Prioritäten für 2026 vorgelegt.

Beim jährlichen Dreikönigstreffen in der Stuttgarter Oper unterbrachen Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann die Veranstaltung von einer Logenbox aus mit Zwischentönen. Ihr Verhalten ähnelte dem sarkastischen Duo Statler und Waldorf aus der Muppet Show. Strack-Zimmermann scherzte später, sie sei zwar „kein Miss Piggy“, doch Kubicki könne durchaus „Kermit“ sein.

Kubicki sorgte zudem mit scharfer Kritik an linker Politik für Schlagzeilen. Er warnte, eine linke Extremistengruppe könne eine deutsche Großstadt lahmlegen. Besonders griff er den Linken-Co-Vorsitzenden Jan van Aken an und verurteilte dessen Äußerungen über das „Erschießen der Reichen“ und die „Enteignung von Milliardären“. Mit schwarzem Humor fügte Kubicki hinzu, wenn der russische Politiker Dmitri Medwedew jemanden aus Deutschland entführen wolle, solle er sich lieber van Aken statt Kanzler Friedrich Merz aussuchen.

Derweil konzentriert sich Merz auf die wirtschaftliche Erholung. In einem Schreiben an die Koalitionsabgeordneten zu Jahresbeginn 2026 betonte er die Notwendigkeit von Deregulierung und Wachstumsmaßnahmen, um angeschlagene Branchen zu beleben. Zudem ging er auf die Ukraine-Politik Deutschlands ein. Kurz darauf ersetzte er seinen Kanzleramtsminister Jacob Schrot durch Philipp Birkenmaier – eine Personalie, die viele überraschte.

Die Störung beim Dreikönigsfest hat eine Debatte über politisches Auftreten ausgelöst, während Kubickis Äußerungen die Spannungen mit dem linken Lager verdeutlichen. Merz’ wirtschaftspolitischer Kurs und die Personalrochade deuten auf eine Neuausrichtung der Regierung hin. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Entwicklungen weiterentwickeln.