04 April 2026, 16:32

Kostenlose Strommessgeräte helfen NRW-Haushalten beim Energiesparen

Ein Mann steht in einer Küche mit weißen Schränken und hält ein Glas in der Hand, während verschiedene Küchenutensilien, einschließlich Obst und Besteck, auf einer Arbeitsplatte links von ihm liegen.

Kostenlose Strommessgeräte helfen NRW-Haushalten beim Energiesparen

Haushalte in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit steigenden Energiekosten, die die Haushaltsbudgets belasten. Um den Bewohnerinnen und Bewohnern zu helfen, ihren Stromverbrauch zu senken, bietet die Verbraucherzentrale NRW nun in ihren Beratungsstellen kostenlose Strommessgeräte zur Ausleihe an. Mit den Geräten lässt sich ermitteln, wie viel Energie einzelne Haushaltsgeräte verbrauchen – und wo sich Sparpotenzial verbirgt.

Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen und Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern in Haushalten. Viele Verbraucher verschwenden zudem Energie, indem sie Geräte im Standby-Modus lassen oder Ladegeräte eingesteckt lassen, obwohl sie nicht genutzt werden. Schon kleine Änderungen – wie das Abdecken von Töpfen beim Kochen, das Erhitzen nur der benötigten Wassermenge oder die Nutzung der Umluftfunktion beim Backofen – können den Verbrauch spürbar reduzieren.

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Ein Strommessgerät hilft, versteckte Energiefresser aufzuspüren. So verbrauchen ältere Kühlschränke mit starker Vereisung oder häufig geöffneten Türen deutlich mehr Strom. Regelmäßiges Abtauen und die richtige Temperatureinstellung machen hier einen merklichen Unterschied. Auch bei der Beleuchtung lässt sich sparen: Der Austausch alter Glüh- oder Halogenlampen gegen LED-Leuchtmittel senkt den Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent.

Doch nicht nur die Technik, sondern auch kluge Gewohnheiten spielen eine entscheidende Rolle. Schaltbare Steckdosenleisten ermöglichen es, mehrere Geräte auf einmal auszuschalten und so den Standby-Verbrauch zu vermeiden. In Düsseldorf liegt der durchschnittliche Stromverbrauch der Haushalte bei etwa 2.378 Kilowattstunden pro Jahr – der höchste Wert in Deutschland. Auch andere NRW-Städte wie Essen und Köln liegen mit über 2.250 kWh deutlich über dem Bundesschnitt. Gründe dafür sind unter anderem größere Wohnflächen, ältere Gebäude mit elektrischen Warmwasserbereitern und spezifische Haushaltsstrukturen.

Die kostenlosen Strommessgeräte der Verbraucherzentrale NRW geben Verbraucherinnen und Verbrauchern einen klaren Überblick über ihren Energieverbrauch. Durch das Aufdecken von Verschwendung und einfache Verhaltensänderungen lassen sich die Kosten senken – ohne große Investitionen. Die Aktion kommt zu einer Zeit, in der steigende Preise Energieeffizienz dringender denn je machen.

Quelle