Köln plant Seilbahn als klimafreundliche Ergänzung zum ÖPNV-Netz
Krzysztof LöfflerKöln plant Seilbahn als klimafreundliche Ergänzung zum ÖPNV-Netz
Köln prüft neues Seilbahnsystem zur Verbesserung des ÖPNV-Netzes
Die Stadt Köln erwägt den Bau einer Seilbahn, um ihr öffentliches Verkehrsnetz zu optimieren. Das Projekt soll Lücken im bestehenden Angebot schließen und gleichzeitig eine klimafreundliche Verbindung zwischen wichtigen Stadtteilen schaffen. Drei mögliche Streckenführungen wurden bereits vorgeschlagen.
Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 kam zu dem Ergebnis, dass der Bau einer Seilbahn in Köln realisierbar ist. Die erste geplante Linie würde den Zoo mit dem Deutzer Hafen und dem Ubierring verbinden. Eine weitere Route könnte vom Hauptbahnhof zum Messeparkhaus 22 führen.
Die Kabinen würden mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde verkehren. Im Gegensatz zum U-Bahn-Bau verursacht der Bau einer Seilbahn deutlich weniger Emissionen und arbeitet ohne direkte Schadstoffbelastung. Die Verantwortlichen sehen darin eine Möglichkeit, neue Stadtviertel zu erschließen und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.
Eine endgültige Entscheidung wird es jedoch erst nach den nächsten Kommunalwahlen geben. Die geschätzten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 125 Millionen Euro.
Falls genehmigt, könnte die Seilbahn fehlende Verkehrsverbindungen in Köln überbrücken. Sie würde eine sauberere Alternative zu herkömmlicher Infrastruktur bieten und die Erreichbarkeit verschiedener Stadtteile verbessern. Die nächsten Schritte hängen von der politischen Unterstützung und den Finanzierungsentscheidungen ab.






