Koblenz feiert einzigartiges Kulturfest unter dem Motto gemeinsam erleben
Susan auch SchlauchinKoblenz feiert einzigartiges Kulturfest unter dem Motto gemeinsam erleben
Ein einzigartiges Kulturereignis in Koblenz: Kunst, Musik und Reflexion unter dem Motto gemeinsam erleben"
In Koblenz fand ein besonderes kulturelles Ereignis statt, das Kunst, Musik und Reflexion unter dem Thema gemeinsam erleben vereinte – ein Wortspiel zwischen gemeinsam erleben und Kreativität. An der Zusammenarbeit beteiligten sich lokale Künstler:innen, Musiker:innen und religiöse Würdenträger, die gemeinsam eine Ausstellung und einen besonderen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche gestalteten.
Der Abend begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Superintendent Rolf Stahl von der Evangelischen Kirche und Dekan Thomas Darscheid von der Katholischen Kirche gemeinsam leiteten. Organist Joachim Aßmann begleitete die Feier musikalisch, während Künstler:innen der Rheinischen Philharmonie, der Musikschule Koblenz und des Theaters Koblenz das Programm bereicherten. Auch Schauspieler:innen, Sänger:innen des Jugendkammerchors und Mitglieder des Opernchors wirkten mit.
Im Anschluss eröffnete im Künstlerhaus Metternich die Ausstellung Teil des Ganzen XII – ERSCHÖPFEND KREATIV, organisiert vom Bund Bildender Künstler Mittelrhein (AKM). Im Mittelpunkt stand Barbara Gröbls Installation Mensch, die sich mit den Widersprüchen der menschlichen Existenz auseinandersetzt. Die Werke sind bis Sonntag, den 15. März 2026, zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.
Professor Wolf-Andreas Liebert von der Universität Koblenz hielt einen Vortrag zum Begriff gemeinsam erleben und untersuchte darin Kreativität im Zeitalter der Selbstoptimierung. Dabei ging er auch auf die Auswirkungen moderner Technologien und politischer Veränderungen ein. Trotz seiner lokalen Präsenz hat der Begriff seit 2020 kaum Eingang in die breitere deutsche Kultur- und Kunstdebatte gefunden.
Das Ereignis brachte die Koblenzer Kulturszene zu einem Abend interdisziplinärer Zusammenarbeit zusammen. Die Installation Mensch und die gesamte Ausstellung bleiben bis Mitte März 2026 für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Thema selbst ist jedoch über dieses konkrete Projekt hinaus weitgehend unbekannt.






