Kobels Patzer beendet Dortmunds Champions-League-Traum im Achtelfinale

Krzysztof Löffler
Krzysztof Löffler
2 Min.
Der UEFA-Champions-League-Pokal, ein stählerner Becher mit zwei Griffen und einem blauen und silbernen Farbschema, der mit "UEFA Champions League" beschriftet ist.Krzysztof Löffler

Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobels Patzer beendet Dortmunds Champions-League-Traum im Achtelfinale

Borussia Dortmunds Champions-League-Traum endet mit Kobels folgenschwerem Patzer

Die Champions-League-Saison von Borussia Dortmund fand ein katastrophales Ende, nachdem Torhüter Gregor Kobel in der 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo einen entscheidenden Fehler beging. Sein Fehlpass in der Nachspielzeit bescherte den Italienern einen Elfmeter und besiegelte damit das Ausscheiden der Dortmunder aus dem Achtelfinale. Sowohl der Spieler als auch seine Mannschaftskollegen haben sich seitdem offen zu dem Vorfall geäußert.

Das Schicksal schlug am 25. Februar 2026 zu, im entscheidenden Play-off-Spiel. Mit dem Spiel bereits fast verloren, versuchte Kobel außerhalb des Strafraums einen Befreiungsschlag. Doch der Ball landete direkt bei Atalantas Mario Pasalic, der die Situation eiskalt nutzte und einen entscheidenden Elfmeter herausholte.

Kobel übernahm umgehend die Verantwortung. "Das war mein Fehler", gab er zu. "Ich wollte den Ball wegschlagen, aber er lag nicht richtig. Da muss man ihn einfach nur wegbekommen – egal wie." Später fügte er hinzu: "In diesem einen Moment habe ich die falsche Entscheidung getroffen – und ich stehe voll dazu." Seine Reue galt auch seinen Mitspielern: "Es tut mir leid für die Jungs."

Trotz des Patzers stellte sich die Dortmunder Führung geschlossen hinter ihn. Trainer Niko Kovač bezeichnete Kobel als "einen extrem wichtigen Teil dieses Teams" und erinnerte an seine früheren Verdienste, darunter entscheidende Paraden in früheren Spielen. Sportdirektor Sebastian Kehl räumte den Fehler ein, betonte aber die Notwendigkeit, daraus zu lernen: "Ich glaube, er weiß selbst, dass er diese Situation besser hätte lösen müssen." Mannschaftskapitän Emre Can pflichtete bei und erklärte: "Hier gibt es überhaupt keine Vorwürfe."

Kobel selbst blickte nach vorne. "Jetzt rappeln wir uns auf und machen weiter", sagte er. "Wir haben ein riesiges Spiel vor uns – da müssen wir alles reinwerfen."

Der Fehler setzte Dortmunds europäischen Träumen in dieser Saison ein herbes Ende. Kobels selbstkritische Haltung und der geschlossene Rückhalt des Teams deuten jedoch auf einen Fokus auf die Aufarbeitung hin – bevor es in den nächsten Spielen weitergeht. Der Verein richtet seinen Blick nun auf die nationalen Wettbewerbe, denn in der Champions League gibt es für die Dortmunder nichts mehr zu holen.

Neueste Nachrichten
Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes positioniert.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Abschied von der Arche Noah: Dorps Gemeinschaftszentrum schließt 2027 nach 44 Jahren

Ein Stück Dorper Geschichte geht zu Ende. Warum die Arche Noah nach Jahrzehnten als spiritueller Treffpunkt ihre Türen schließt – und was aus dem Gebäude wird.

Eine Stadtstra├če bei Nacht mit zahlreichen Lichtern und Deko, mit einem gro├čen Diskokugel ├╝ber einem Geb├Ąude h├Ąngend, die eine festliche Atmosph├Ąre schafft.
Bücher 2 Min.

LICHTMEILE 2025: Mannheim leuchtet mit Kunst, Musik und Geschichte

Ein ganzes Wochenende lang verwandelt sich Neckarstadt-West in ein strahlendes Kulturfest. Was verbirgt sich hinter dem Video-Mapping am MARCHIVUM? Und warum lohnt sich der Besuch für Groß und Klein?

Menschen überqueren eine Fußgängerfurt, während Autos in der oberen linken Ecke zu sehen sind.
Industrie 2 Min.

Generation Z frustriert: Warum schnelle Mobilität oft am Wetter und mangelnder Zuverlässigkeit scheitert

Sie wollen Tempo, Pünktlichkeit, günstige Preise – doch die Realität sieht anders aus. Warum die Generation Z mit Bus und Bahn hadert und was sie sich stattdessen wünscht. Ein Blick auf die Mobilitätskrise der Jungen.

Zwei Fahrräder nebeneinander auf einem Gehweg vor einem Geschäft mit einer Glaswand und einem Objekt links von den Fahrrädern.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Flaschenwurf in Bielefeld: Fünfjährige entkommt nur knapp schwerer Verletzung

Ein schockierender Vorfall erschüttert Bielefeld: Ein Mädchen wird zum Ziel eines brutalen Angriffs. Warum die Polizei jetzt auf Zeugen hofft – und was über den Täter bekannt ist.

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Frauen stärken die Sicherheit: Wie Berlin und NRW enger zusammenarbeiten

Mehr Präsenz, bessere Abstimmung: Wie eine bundeslandübergreifende Initiative die Sicherheit revolutioniert. Frauen wie Michaela C. Willig spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Ein offenes Buch mit einer detaillierten Deutschlandkarte und begleitendem Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

BENI am Niederrhein: Schnelle Hilfe für Menschen unter rechtlicher Betreuung

1,3 Millionen Menschen in Deutschland brauchen rechtliche Betreuung – doch wer hilft, wenn Bürokratie versagt? BENI springt ein, wo andere passen.

Eine Person in blauen Handschuhen arbeitet an einem medizinischen Gerät auf einem mit verschiedenen Gegenständen übersäten Tisch, mit Papieren an der Wand im Hintergrund, was auf eine Krankenhausumgebung hindeutet.
Berufliche Entwicklung 2 Min.

Schüler entdecken medizinische Berufe im Alexianer-Krankenhaus Krefeld

Von der Hightech-Puppe bis zum Ultraschall: Jugendliche testen Berufe im Gesundheitswesen. Warum das Krankenhaus in Krefeld mehr als nur Ärzte und Pfleger sucht.

Ein Wasserfrosch sitzt auf Erde neben Pflanzen, mit einem Wasserzeichen in der linken oberen Ecke.
Industrie 2 Min.

Tierrechtler verklagen Amprion wegen mangelndem Schutz seltener Amphibien in Osterath

Verzögerte Schutzmaßnahmen, fehlende Ersatzlebensräume – und nun droht eine Klage. Warum eine Tierrechtsgruppe Amprion und die Behörden in die Verantwortung nimmt. Die Zukunft seltener Arten hängt am seidenen Faden.

Neueste Nachrichten