21 March 2026, 22:26

Klesch Group übernimmt BP-Raffinerie in Gelsenkirchen für 2026

Visitenkarte von William Davis, einem Schirmhersteller, mit Text über die Dienstleistungen des Unternehmens.

Klesch Group übernimmt BP-Raffinerie in Gelsenkirchen für 2026

Die Klesch Group hat sich mit BP auf den Kauf der Raffinerie in Gelsenkirchen geeinigt. Der Deal, dessen Abschluss für Mitte 2026 geplant ist, überführt einen der größten Raffinerie- und Petrochemie-Standorte Europas in den Besitz der Industriegruppe. Die Kanzlei Clifford Chance beriet Klesch bei der Übernahme.

Die Raffinerie in Gelsenkirchen ist Teil eines großen Industriekomplexes in Westdeutschland. Sie verarbeitet jährlich rund 12 Millionen Tonnen Rohöl und produziert Benzin, Diesel, Flugkraftstoff sowie Heizöl. Zudem werden am Standort über 50 weitere Produkte hergestellt; die Anlage zählt zu den beiden größten Ethylen-Produzenten Deutschlands.

Aktuell wird die Raffinerie von BP betrieben und beschäftigt etwa 2.300 Mitarbeiter. Die Klesch Group, 1990 gegründet, besitzt bereits zwei weitere Raffinerien: Heide in Deutschland und Kalundborg in Dänemark. Das Unternehmen selbst beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter in seinen verschiedenen Geschäftsbereichen.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Bei einer Freigabe würde der Verkauf Kleschs Energieportfolio weiter in den europäischen Raffineriesektor ausbauen.

Nach dem Abschluss der Übernahme wird die Gelsenkirchener Raffinerie als zentraler deutscher Standort zu den bestehenden Raffinerie-Beteiligungen von Klesch hinzukommen. Die großindustrielle Produktion und die Belegschaft des Standorts sollen bis Mitte 2026 in die Unternehmensgruppe integriert werden. Vor dem endgültigen Vollzug muss die Transaktion jedoch noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

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