Kevin Kampl verlässt RB Leipzig aus familiären Gründen vorzeitig
RB Leipzigs Mittelfeldspieler Kevin Kampl verlässt den Verein nach einvernehmlicher Vertragsauflösung
Kevin Kampl, Mittelfeldspieler von RB Leipzig, hat den Club nach einer gemeinsamen Vereinbarung zur vorzeitigen Beendigung seines Vertrages verlassen. Der 35-Jährige, der 2017 von Bayer Leverkusen nach Leipzig gewechselt war, wird den Verein am 31. Januar verlassen. Seine Entscheidung folgt auf eine schwierige Phase, geprägt von persönlichem Verlust und familiären Verpflichtungen in seiner Heimatstadt Solingen.
Kampl befand sich seit Oktober 2022 in einer Auszeit aus persönlichen Gründen, nachdem sein Bruder im Alter von 51 Jahren verstorben war. Der Mittelfeldspieler, der zuvor zwischen 2012 und 2014 unter Roger Schmidt bei Red Bull Salzburg gespielt hatte, nannte familiäre Gründe als Hauptmotiv für seinen Abschied. Er äußerte den starken Wunsch, in seine Heimat zurückzukehren, um seinen erkrankten Vater zu unterstützen.
Sein Abgang erfolgt zu einer Zeit, in der Leipzig weiterhin unter der Leitung von Ole Werner steht, der im Sommer das Traineramt übernahm und diese Position auch im Januar 2026 noch innehat. Der Verein hat keine Pläne bekannt gegeben, Kampl nach der Vertragsauflösung zu ersetzen. Kampls Karriere bei Leipzig umfasste mehr als sechs Jahre, in denen er zu einer prägenden Figur im Team wurde. Doch die jüngsten persönlichen Herausforderungen haben ihn dazu veranlasst, die Zeit mit seiner Familie über seine berufliche Laufbahn zu stellen.
Die vorzeitige Vertragsauflösung tritt Ende Januar in Kraft. Kampl wird sich nun darauf konzentrieren, näher bei seiner Familie in Solingen zu sein. Leipzigs Mannschaft wird unter Werner weiterarbeiten, ohne dass es vorerst Änderungen im Trainerstab oder Kader geben wird.