K 2025 in Düsseldorf testet erfolgreich Pfandsystem für 50.000 Mehrwegbecher

Karlheinz Mies
Karlheinz Mies
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Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Stoff-Abfallpapierkorbs mit GriffKarlheinz Mies

K 2025 in Düsseldorf testet erfolgreich Pfandsystem für 50.000 Mehrwegbecher

Wiederverwendungssystem bei der K 2025 in Düsseldorf reduziert Abfall und erprobt Kreislaufwirtschaft im Großmaßstab

Ein Pfandsystem für Mehrwegbecher auf der K 2025 in Düsseldorf hat erfolgreich Abfall verringert und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im großen Stil getestet. Das Pilotprojekt, geleitet von Borealis und der Messe Düsseldorf, führte 50.000 wiederverwendbare Polypropylen-Becher ein, die vollständig recycelbar sind. Die Veranstalter wollten beweisen, dass solche Systeme selbst bei stark frequentierten Großveranstaltungen funktionieren können.

Die Becher, hergestellt aus chemisch recyceltem Rohmaterial, waren leicht, aber robust genug für heiße und kalte Getränke. Sie wurden auf dem gesamten Messegelände der Messe Düsseldorf verteilt und über 50 spezielle Rückgabestellen wieder eingesammelt. Die größte operative Herausforderung bestand darin, die Besucher dazu zu bringen, das Rückgabesystem korrekt zu nutzen.

Sechs Unternehmen arbeiteten bei dem Projekt zusammen. Borealis und OMV lieferten die ReOil®-Technologie zur Herstellung von geschäumtem Polypropylen, während Bockatech, Faerch, MCC Global IML und ARBURG die Produktion unterstützten. Mtm plastics, Teil der Borealis-Gruppe, übernahm das mechanische Recycling beschädigter oder zurückgewonnener Becher. Das durchgängig monomateriale Design der Becher vereinfachte den Recyclingprozess erheblich.

Das Pilotprojekt diente als Testfall für künftige Großveranstaltungen. Die Organisatoren sammelten praktische Erkenntnisse zu Logistik, Besucherverhalten und Systemeffizienz. Diese Ergebnisse sollen helfen, ähnliche Konzepte zu optimieren und eine breitere Einführung zu fördern.

Das Projekt bestätigte, dass Mehrwegsysteme auch bei großen Events wie der K-Messe effektiv funktionieren können. Das recycelbare Design der Becher und die Rückgabeinfrastruktur boten ein funktionierendes Modell zur Abfallreduzierung. Künftige Veranstaltungen könnten auf diesen Ergebnissen aufbauen, um ihre Nachhaltigkeitsbemühungen weiter zu verbessern.

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