Julien Duranvilles enttäuschendes Comeback bei Dortmunds U23 nach monatelanger Pause
Anatol FrankeJulien Duranvilles enttäuschendes Comeback bei Dortmunds U23 nach monatelanger Pause
Julien Duranville hat am Sonntag sein Comeback in einem Regionalliga-Spiel für die U23 von Borussia Dortmund gegeben. Der 18-jährige Flügelspieler, der im Januar 2023 von Anderlecht zum BVB gewechselt war, hatte seit Juli wegen einer Schulterverletzung pausieren müssen. Sein Rückkehrspiel verlief jedoch enttäuschend, da er kaum Akzente setzen konnte.
Duranvilles letzter Einsatz für Dortmunds Profimannschaft datiert vom Club-WM-Turnier in den USA im Juli. Seither hielt ihn ein hartnäckiges Schulterproblem fast vier Monate lang außer Gefecht. Bei seinem Comeback gegen den 1. FC Bocholt bot er wenig Grund zur Hoffnung – seine einzige nennenswerte Torchance vereitelte Bocholts Torhüter Lucas Fox.
Cheftrainer Niko Kovač betonte nach der Partie, dass der junge Belgier Zeit brauche, um wieder Spielschärfe zu entwickeln. Kovač machte deutlich, dass Duranville zunächst in der U23 seine Fitness aufbauen müsse, bevor er sich für Einsätze in der ersten Mannschaft empfehlen könne. Seit seinem 8,5-Millionen-Euro-Wechsel von Anderlecht kam der Flügelspieler auf 27 Pflichtspiele für den BVB – mit nur einem Torerfolg.
Die Äußerungen des Trainers deuteten auf Geduld hin. Kovač unterstrich, dass Duranvilles lange Pause bedeutet, sich nun erneut in der zweiten Mannschaft beweisen zu müssen. Aktuell stehe für den Belgier im Vordergrund, sich nach monatelanger Verletzungspause wieder an den Wettkampfmodus zu gewöhnen.
Sein Comeback markiert den Beginn eines schrittweisen Wiederaufbaus. Zunächst wird Duranville in der U23 bleiben, um Spielpraxis und Form zurückzugewinnen. Sein weiterer Werdegang wird zeigen, ob er sich wieder in die Pläne der Profimannschaft spielen kann.






