30 April 2026, 20:32

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas riskanter Joker mit Disziplinproblemen

Soccer Card aus der FIFA-Weltmeisterschaft 1998 mit einem Spieler in einem Jersey mit entschlossener Miene vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas riskanter Joker mit Disziplinproblemen

Jens Castrop, ein deutsch-koreanischer Mittelfeldspieler, wird voraussichtlich in diesem Sommer zum WM-Kader Südkoreas gehören. Der 25-Jährige steht derzeit bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga unter Vertrag. Seine offizielle Nominierung wird für den 16. Mai erwartet, wenn der endgültige Kader bekannt gegeben wird.

Castrop hatte im Laufe seiner Karriere wiederholt mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen. Noch in der letzten Saison, als er in der zweiten deutschen Liga spielte, erhielt er in nur 25 Partien elf gelbe Karten. Auch in der Bundesliga setzte er seinen robusten Spielstil fort.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Erst kürzlich sah er in einem Bundesliga-Spiel nach einem Foul an Sael Kumbedi von VfL Wolfsburg die rote Karte – direkt, ohne vorherige Verwarnung. Die Attacke brachte ihm eine dreispielige Sperre ein. Castrop räumte später seinen Fehler ein, hielt die rote Karte jedoch für zu hart.

Trotz seiner Vergangenheit betont er, sich im Falle einer WM-Nominierung diszipliniert zu zeigen. Seit dem letzten Herbst kam er bereits fünfmal für die südkoreanische Nationalmannschaft zum Einsatz. Seine Erfahrung im europäischen Fußball könnte sich im Turnier als wertvoll erweisen.

Ob Castrop tatsächlich im WM-Aufgebot steht, wird am 16. Mai entschieden. Sollte er berufen werden, will er weitere disziplinarische Vorfälle vermeiden. Sein körperbetonter Spielstil und seine internationale Erfahrung könnten für Südkorea in diesem Sommer eine Schlüsselrolle spielen.

Quelle