14 April 2026, 02:32

Innovationszentrum Düren startet in die konkrete Planungsphase als Wachstumsmotor der Region

Außenansicht des Focus Innovation Studio in New York City bei Nacht, mit erleuchteten Fenstern, Namensschildern und Menschen, die auf dem Gehweg unter Straßenlaternen gehen.

Innovationszentrum Düren startet in die konkrete Planungsphase als Wachstumsmotor der Region

Die Pläne für das Innovationszentrum Düren (ICD) sind in die detaillierte Planungsphase eingetreten. Das Vorhaben soll zu einem zentralen Motor für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt und der Region werden. Finanziert wird es vom Bund, den Landesministerien sowie aus Mitteln des rheinischen Braunkohlereviers selbst.

Die WIN.DN GmbH hat das Architekturbüro ATP architekten ingenieure als Generalplaner für das ICD beauftragt. Das Unternehmen übernimmt die Koordination aller Planungsdisziplinen und sorgt für einen abgestimmten Ansatz. Das Projekt setzt auf digitale und nachhaltige Methoden, darunter Building Information Modeling (BIM), um Effizienz zu steigern und die Umweltbelastung zu verringern.

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In Workshops und empirischen Erhebungen wird das Design des Zentrums ausgearbeitet. Das ICD soll flexible Räume für Prototyping, angewandte Forschung und Innovationsprojekte bieten. Zudem wird es Start-ups, Technologieunternehmen und Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen unterstützen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem Erlebnis-Lernbereich für junge Menschen, in dem sie sich mit MINT-Fächern, Unternehmertum und zukunftsrelevanten Kompetenzen auseinandersetzen können. Nach seiner Fertigstellung wird das ICD das Herzstück des neuen Innovationsquartiers Düren (IQD) bilden – einer 11,5 Hektar großen Entwicklungszone, die städtische und wirtschaftliche Wachstumsimpulse verbindet.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus regionalen Mitteln des Braunkohleabbaus. Ziel ist es, die lokale Wertschöpfung zu stärken und eine qualifizierte Fachkraftbasis für die Region aufzubauen.

Das Innovationszentrum Düren wird als Knotenpunkt für Start-ups, Forscher und Unternehmen dienen. Mit flexiblen Räumlichkeiten und Lernprogrammen soll es Innovation und wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben. Das Vorhaben markiert einen bedeutenden Schritt in der Transformation des städtischen und industriellen Gefüges Dürens.

Quelle