22 April 2026, 20:36

Immer mehr Hausbesitzer setzen auf Solar- und Windenergie gegen hohe Stromkosten

Solarpanels auf dem Dach eines Gebäudes mit einer Flagge, umgeben von einem Zaun, Gras, Pflanzen, Bäumen und anderen Objekten, mit zusätzlichen Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Immer mehr Hausbesitzer setzen auf Solar- und Windenergie gegen hohe Stromkosten

Steigende Energiekosten bewegen immer mehr deutsche Hausbesitzer dazu, ihren Strom selbst zu erzeugen. Viele setzen mittlerweile auf Solar- und Windlösungen, um ihre Rechnungen zu senken und unabhängiger vom öffentlichen Netz zu werden. Staatliche Förderprogramme und flexible Installationsmöglichkeiten machen diese Systeme zugänglicher denn je.

Solarenergie bleibt die beliebteste Wahl für Haushalte. Eine typische solarthermische Anlage benötigt etwa zehn Quadratmeter Dachfläche pro Kilowatt (kW) Leistung. Optimal platziert, kann sie jährlich zwischen 700 und 1.200 Kilowattstunden (kWh) Energie pro installiertem kW erzeugen. Diese Anlagen wandeln Sonnenlicht in Wärme um und können herkömmliche Heizmethoden vollständig ersetzen.

Für die Stromerzeugung eignen sich Photovoltaik(PV)-Module am besten, wenn sie nach Süden ausgerichtet und in einem 45-Grad-Winkel montiert sind. Doch auch Dächer mit einer Neigung zwischen 10 und 50 Grad, die von Südost bis Südwest ausgerichtet sind, liefern noch gute Erträge. Entscheidend für eine maximale Energieausbeute ist direkter Sonnenschein ohne Verschattung. Hausbesitzer können den erzeugten Strom selbst nutzen oder Überschüsse ins öffentliche Netz einspeisen – oft gefördert durch staatliche Zuschüsse.

Windkraftanlagen bieten eine weitere Option, insbesondere für diejenigen, die über geeignetes Gelände verfügen. Kleine Windturbinen können Strom für den Eigenbedarf erzeugen oder ins Netz einspeisen, und in einigen Bundesländern ist für ihre Installation keine Baugenehmigung erforderlich. Allerdings fallen die Fördergelder für Windenergie weniger großzügig aus als für Solaranlagen. Das macht Windkraft vor allem für Haushalte attraktiv, die ihren eigenen Energiebedarf decken möchten, statt Überschüsse zu verkaufen.

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Wer nicht direkt investieren möchte oder kann, hat die Möglichkeit, seine Dachfläche an Dritte zu verpachten, die dort Solarmodule installieren. Auf diese Weise profitieren Hausbesitzer von erneuerbarer Energie, ohne selbst Vorabkosten tragen oder Wartungsaufwand betreiben zu müssen.

Staatliche Anreize verbessern weiterhin die wirtschaftliche Tragfähigkeit privater Energiesysteme. Solar- und Windtechnologien bieten flexible Lösungen – ob für den Eigenbedarf oder die Einspeisung ins Netz. Angesichts weiter steigender Energiepreise wird erwartet, dass in den kommenden Jahren noch mehr Haushalte auf diese Alternativen umsteigen.

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