Hunderte protestieren gegen geplante Atommüll-Transporte nach Ahaus

Susan auch Schlauchin
Susan auch Schlauchin
1 Min.
Ein Mann in einem weißen Anzug trägt einen gelben Eimer mit einem radioaktiven Symbol, umgeben von maskierten Individuen mit Taschen, mit Gebäuden, Laternenmasten und Fahnenstangen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.Susan auch Schlauchin

Neuer Protest gegen Castor-Transport von Atommüll in Ahaus - Hunderte protestieren gegen geplante Atommüll-Transporte nach Ahaus

Rund 450 Demonstranten versammelten sich am Wochenende in Ahaus, um gegen geplante Transporte von Atommüll zu protestieren. Im Mittelpunkt der Kundgebung standen die bevorstehenden Verbringungen radioaktiven Materials aus drei Forschungszentren in ein Zwischenlager. Die Organisatoren warnten, dass der erste Transport aus Jülich noch vor Ostern beginnen könnte.

Die Proteste wurden von einem breiten Bündnis aus 58 Gruppen getragen, darunter Klimaaktivisten, Kirchen, politische Parteien und lokale Initiativen. Hauptkritikpunkt ist die Verlegung von 152 Castor-Behältern vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus. Weitere Container sollen zudem aus Garching und Berlin folgen, wobei die genauen Mengen noch unklar sind.

Kritiker monieren, dass die Umschichtung von Atommüll zwischen provisorischen Standorten wenig sinnvoll sei, solange kein Endlager in Sicht ist. Viele fürchten die Risiken, die mit dem Transport radioaktiver Stoffe über weite Strecken verbunden sind. Aktivisten fordern einen Stopp aller Transporte, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Die Demonstration unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit mit dem deutschen Umgang mit Atomabfällen. Da der erste Transport möglicherweise bald in Ahaus eintreffen wird, bereiten sich die Oppositionsgruppen auf weitere Aktionen vor. Die Proteste erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Behörden trotz anhaltender Sicherheitsbedenken an den Umverlegungsplänen festhalten.

Neueste Nachrichten
Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes positioniert.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Abschied von der Arche Noah: Dorps Gemeinschaftszentrum schließt 2027 nach 44 Jahren

Ein Stück Dorper Geschichte geht zu Ende. Warum die Arche Noah nach Jahrzehnten als spiritueller Treffpunkt ihre Türen schließt – und was aus dem Gebäude wird.

Eine Stadtstra├če bei Nacht mit zahlreichen Lichtern und Deko, mit einem gro├čen Diskokugel ├╝ber einem Geb├Ąude h├Ąngend, die eine festliche Atmosph├Ąre schafft.
Bücher 2 Min.

LICHTMEILE 2025: Mannheim leuchtet mit Kunst, Musik und Geschichte

Ein ganzes Wochenende lang verwandelt sich Neckarstadt-West in ein strahlendes Kulturfest. Was verbirgt sich hinter dem Video-Mapping am MARCHIVUM? Und warum lohnt sich der Besuch für Groß und Klein?

Menschen überqueren eine Fußgängerfurt, während Autos in der oberen linken Ecke zu sehen sind.
Industrie 2 Min.

Generation Z frustriert: Warum schnelle Mobilität oft am Wetter und mangelnder Zuverlässigkeit scheitert

Sie wollen Tempo, Pünktlichkeit, günstige Preise – doch die Realität sieht anders aus. Warum die Generation Z mit Bus und Bahn hadert und was sie sich stattdessen wünscht. Ein Blick auf die Mobilitätskrise der Jungen.

Zwei Fahrräder nebeneinander auf einem Gehweg vor einem Geschäft mit einer Glaswand und einem Objekt links von den Fahrrädern.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Flaschenwurf in Bielefeld: Fünfjährige entkommt nur knapp schwerer Verletzung

Ein schockierender Vorfall erschüttert Bielefeld: Ein Mädchen wird zum Ziel eines brutalen Angriffs. Warum die Polizei jetzt auf Zeugen hofft – und was über den Täter bekannt ist.

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Frauen stärken die Sicherheit: Wie Berlin und NRW enger zusammenarbeiten

Mehr Präsenz, bessere Abstimmung: Wie eine bundeslandübergreifende Initiative die Sicherheit revolutioniert. Frauen wie Michaela C. Willig spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Ein offenes Buch mit einer detaillierten Deutschlandkarte und begleitendem Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

BENI am Niederrhein: Schnelle Hilfe für Menschen unter rechtlicher Betreuung

1,3 Millionen Menschen in Deutschland brauchen rechtliche Betreuung – doch wer hilft, wenn Bürokratie versagt? BENI springt ein, wo andere passen.

Eine Person in blauen Handschuhen arbeitet an einem medizinischen Gerät auf einem mit verschiedenen Gegenständen übersäten Tisch, mit Papieren an der Wand im Hintergrund, was auf eine Krankenhausumgebung hindeutet.
Berufliche Entwicklung 2 Min.

Schüler entdecken medizinische Berufe im Alexianer-Krankenhaus Krefeld

Von der Hightech-Puppe bis zum Ultraschall: Jugendliche testen Berufe im Gesundheitswesen. Warum das Krankenhaus in Krefeld mehr als nur Ärzte und Pfleger sucht.

Ein Wasserfrosch sitzt auf Erde neben Pflanzen, mit einem Wasserzeichen in der linken oberen Ecke.
Industrie 2 Min.

Tierrechtler verklagen Amprion wegen mangelndem Schutz seltener Amphibien in Osterath

Verzögerte Schutzmaßnahmen, fehlende Ersatzlebensräume – und nun droht eine Klage. Warum eine Tierrechtsgruppe Amprion und die Behörden in die Verantwortung nimmt. Die Zukunft seltener Arten hängt am seidenen Faden.

Neueste Nachrichten