Horst Schlämmer kehrt 2026 zurück – mit scharfem Blick auf Deutschlands Gesellschaft
Krzysztof LöfflerHorst Schlämmer kehrt 2026 zurück – mit scharfem Blick auf Deutschlands Gesellschaft
Komiker Hape Kerkeling bringt seine Kultfigur Horst Schlämmer nach Jahren zurück
Der fiktive Lokalreporter, bekannt für seinen derben Humor, kehrt 2026 in einem neuen Film auf die Leinwand zurück. Kerkeling sprach zudem offen über seine Sorgen um Minderheiten im heutigen Deutschland.
Horst Schlämmer debütierte 2009 in Horst Schlämmer – Isch kandidiere als zwielichtiger Journalist der fiktiven Grevenbroicher Tagblatt-Redaktion. Nun steht sein Comeback für den 26. März 2026 in Horst Schlämmer sucht das Glück an. Die Figur verkörpert das Klischee des alten weißen Mannes – doch seine überzeichnete Art sorgt weiterhin für Lacher beim Publikum.
In jüngsten Interviews räumte Kerkeling, der offen schwul lebt, ein, sich in Deutschland sicherer zu fühlen als in vielen anderen Ländern. Gleichzeitig betonte er, dass die Gesellschaft für Minderheiten kaum echte Fortschritte gemacht habe. Er warnte: Wer ihre Kämpfe ignoriert, gefährdet die Demokratie selbst. Für Kerkeling zeigt sich die Stärke einer Demokratie daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Versagt der Schutz für die Schwächsten, versage das System für alle.
Der neue Film markiert Schlämmers erste Rückkehr nach über 15 Jahren. Kerkelings Wiederbelebung der Figur geht einher mit scharfer Kritik am gesellschaftlichen Klima in Deutschland. Seine Warnungen unterstreichen die Kluft zwischen gefühlter Sicherheit und der Realität vieler Minderheiten.