Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa erzählt im Januar ihre bewegende Geschichte
Karlheinz MiesHolocaust-Überlebende Anna Strishkowa erzählt im Januar ihre bewegende Geschichte
Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht Ende Januar Ibbenbüren, um ihre Geschichte zu erzählen
Anlässlich des 81. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz wird die Zeitzeugin Anna Strishkowa Ende Januar in Ibbenbüren zu Gast sein. Schulen, Kirchen und das lokale Kulturhaus veranstalten Vorträge, Diskussionen und Gedenkfeiern – alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.
Strishkowas Besuch beginnt am 22. Januar in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel, wo sie um 19:30 Uhr sprechen wird. Drei Tage später, am 26. Januar, folgt ein weiterer Auftritt in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich, ebenfalls um 19:30 Uhr.
Am 27. Januar, dem eigentlichen Jahrestag, kommen Schulen aus Ibbenbüren zu einem gemeinsamen Gedenkprogramm in der Christuskirche zusammen. Am Abend nimmt Strishkowa an einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Kulturhaus Ibbenbüren teil, die um 19:30 Uhr beginnt. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und der Historiker Prof. Dr. Christoph Rass eröffnen die Veranstaltung. Die Gesprächsleitung übernehmen Barbara Kurlemann und Christoph Moormann, begleitet von musikalischen Beiträgen. In ihren Vorträgen schildert Strishkowa ihre Deportation nach Auschwitz und wie sie gemeinsam mit ihrer Familie überlebte. Bereits zu Beginn der Woche präsentierte sie zusammen mit dem Fotografen Luigi Toscano Schülerinnen und Schülern den Film Black Sugar – Red Blood. Beide wirken seit Langem am Ibbenbürener Projekt Gegen das Vergessen mit, das Überlebende bei der Dokumentation ihrer Zeugnisse unterstützt. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Diskussionen und Gedenkfeiern bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, Strishkowas persönlichen Bericht über den Holocaust zu hören. Ihre Auftritte sind Teil einer größeren Initiative, die Erinnerungen von Überlebenden für kommende Generationen bewahrt. Schulen, Gemeinschaftsgruppen und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.