Hjulmands taktische Experimente retten Leverkusen einen Punkt in der Champions League
Krzysztof LöfflerHjulmands taktische Experimente retten Leverkusen einen Punkt in der Champions League
Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand setzte im 2:2-Unentschieden gegen den FC Kopenhagen in der Champions League mutige taktische Änderungen durch. Er wechselte zweimal mit Doppelsubstitutionen und stellte die Formation von einem 3-4-3 auf ein 4-2-3-1 um. Alejandro Grimaldo traf per Standard, während ein Eigentor der Kopenhagener Leverkusen den Punkt sicherte.
Aufgrund der Sperren von Robert Andrich und Exequiel Fernandez sowie der Verletzung von Exequiel Palacios sind Leverkusens Mittelfeldoptionen begrenzt. Hjulmand zieht Malik Tillman, Axel Tape und Lucas Vázquez als mögliche Ersatzspieler in Betracht. Für das bevorstehende Bundesliga-Duell gegen Borussia Mönchengladbach bleibt Aleix García der einzige verfügbare zentrale Mittelfeldspieler.
Hjulmand lobte Grimaldos Qualität bei Standards und zog Vergleiche zu Christian Eriksen. Der Trainer bestätigte zudem, dass Grimaldo die Mannschaft in Andrichs Abwesenheit als Kapitän führen wird. Die Führungsrolle soll im Team verteilt werden, um die Lücke zu schließen.
Trotz eines vollen Spielplans zeigt sich Hjulmand überzeugt von der Leistungsfähigkeit seines Kaders. Die taktischen Anpassungen und personellen Änderungen sollen Leverkusens Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Grimaldo wird die Elf als Kapitän gegen Mönchengladbach anführen. Die Umstellungen im Mittelfeld und die taktische Flexibilität werden entscheidend für Leverkusens Auftreten sein. Der Verein konzentriert sich nun darauf, mit den aktuellen personellen Einschränkungen zurechtzukommen.






