26 June 2026, 14:22

Historisches Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut

Das Ziel im Auge behalten - Inpatient-Hospiz in Herford nimmt Gestalt an

Historisches Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut

Der Circuit Herford verwandelt das historische Gebäude „Unter den Linden 41“ in sein erstes stationäres Hospiz. Das Vorhaben folgt dem Umzug der Tagesklinik in die Ravensberger Straße. Die Architektin Byron-Leigh Brown zeichnet für die Planung und Sanierungsarbeiten verantwortlich.

Das fast 150 Jahre alte Haus beherbergte einst die Tagesklinik und wird nun unter strengen Denkmalschutzauflagen umgestaltet, um sein kulturelles Erbe zu bewahren. Im Eingangsbereich entsteht ein barrierefreier Aufzug, hinten wird ein Flachdach-Anbau mit einer Dachterrasse ergänzt.

Betrieben wird die Einrichtung von der Hospiz Herford gGmbH, einer gemeinnützigen Organisation. Das Hospiz umfasst auf rund 2.200 Quadratmetern zehn Gästezimmer. Die Innenräume sollen hell, gemütlich und wohnlich gestaltet werden – mit besonderem Fokus auf das Wohlbefinden der Bewohner:innen. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit ambulanten Hospizdiensten vorgesehen.

Die Baukosten übernimmt die Stiftung „Zukunft im Wittekindkreis“, unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford. Spenden für das Projekt können an die Stiftung oder direkt an das Hospiz bei der Sparkasse Herford überweisen werden. Die Eröffnung ist für den Sommer 2026 geplant.

Das neue Hospiz verbindet spezialisierte Pflege mit denkmalschutzgerechter Substanz und erweitert so das palliative Angebot in der Region durch moderne, barrierefreie Strukturen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen – vorbehaltlich weiterer Finanzierungen und Baufortschritte.

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