Hertha BSC siegt spät mit 2:1 gegen Preußen Münster nach VAR-Chaos
Krzysztof LöfflerVideo-Beweis ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt spät mit 2:1 gegen Preußen Münster nach VAR-Chaos
Hertha BSC sichert sich spät dramatischen 2:1-Sieg gegen Preußen Münster
In einem packenden Zweitliga-Duell feierte Hertha BSC einen späten 2:1-Erfolg gegen Preußen Münster. Kurz vor der Halbzeit sorgte ein skurriler VAR-Zwischenfall für Aufsehen, als vermummte Eindringlinge die Stromversorgung des Bildschirms kappten. Trotz des Chaos behielt die Berliner Mannschaft die Nerven und holte sich damit den zweiten Sieg in Folge.
Hertha BSC ging mit dem Ziel in die Partie, nach dem 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg in der Vorwoche erneut zu gewinnen. Zwar kontrollierte das Team von Beginn an das Spielgeschehen, doch in der ersten Halbzeit gelang es nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel der Führungstreffer – und das nach einer VAR-Überprüfung, die trotz des dunklen Bildschirms durchgeführt wurde. Fabian Reese verwandelte einen Elfmeter in der 45.+4 Minute eiskalt und brachte Hertha BSC in Führung.
Preußen Münster reagierte prompt nach dem Seitenwechsel: Bereits in der 46. Minute flankte Oliver Batista Meier perfekt in den Strafraum, wo Jannis Heuer zum 1:1-Ausgleich traf. Die Gäste drängten auf den Siegtreffer, doch die Hertha BSC-Abwehr stand sicher.
In der Schlussphase war es dann Marten Winkler, der die Partie entschied. Sein Tor in der 90.+3 Minute besiegelte den 2:1-Erfolg und bescherte Hertha BSC den zweiten Sieg in Serie. Trainer Stefan Leitl korrigierte im Anschluss seine Saisonziele – statt des Aufstiegskampfs peilt er nun einen sechsten Platz an.
Mit dem Erfolg klettert Hertha BSC in der Tabelle nach oben, bleibt aber weit hinter den frühen Saisonambitionen zurück. Der elfte Platz und nur 37 Tore in der Vorsaison hatten die Fans enttäuscht. Dieser Sieg markiert jedoch einen kleinen Schritt nach vorne nach einer schwierigen Phase.






