07 May 2026, 16:42

Henkel drohen 2026 höhere Verbraucherpreise durch steigende Materialkosten

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel drohen 2026 höhere Verbraucherpreise durch steigende Materialkosten

Henkel steht vor steigenden Materialkosten und könnte 2026 die Preise für Verbraucher erhöhen müssen. Das Unternehmen hat zwar bereits die Preise in seinem Industriegeschäft angepasst, doch der Konsumentenbereich bleibt unter Druck. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnt, dass weitere Anpassungen nötig werden könnten, falls die Kostenbelastung anhält.

Die Materialausgaben von Henkel sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen, was zusätzliche Kosten von 400 bis 500 Millionen Euro verursacht. Um dies auszugleichen, hat das Unternehmen Lieferverträge neu verhandelt und die Preise in den Bereichen Klebstoffe und Industrieprodukte angepasst.

Im Konsumentengeschäft geht Henkel hingegen behutsam vor. Statt flächendeckender Preiserhöhungen setzt das Unternehmen auf selektive Anpassungen, die mit neuen Produktinnovationen verbunden sind. Knobel räumt jedoch ein, dass die finanziellen Spielräume der Verbraucher bereits ausgeschöpft sind, was umfassende Preiserhöhungen erschwert.

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Die Lage bleibt dynamisch, da sich die Marktbedingungen wöchentlich ändern. Knobel betont, dass bei anhaltendem Kostendruck Preiserhöhungen für Verbraucher bis 2026 wohl unvermeidbar werden. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf gezielte Anpassungen statt auf pauschale Maßnahmen.

Henkels Strategie zielt darauf ab, Kosteneffizienz mit bezahlbaren Preisen für Verbraucher in Einklang zu bringen. Während die Industriepreise bereits gestiegen sind, hält der Konsumentenbereich größere Erhöhungen vorerst zurück. Die endgültige Entscheidung über die Preispolitik 2026 hängt davon ab, wie sich die Materialkosten und Marktbedingungen entwickeln.

Quelle