Hagen setzt auf digitale Werkzeuge für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in Betrieben
Anatol FrankeHagen setzt auf digitale Werkzeuge für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in Betrieben
Hagen startet neue Initiative: Digitale Werkzeuge und Klimaschutz für mehr Energieeffizienz in lokalen Betrieben
Das Projekt klimakommune.digital verbindet in Hagen digitale Lösungen mit Klimaschutz, um die Energieeffizienz lokaler Unternehmen zu steigern. Vier mittelständische Industriebetriebe, ein regionaler Energiedienstleister und ein Digitalisierungszentrum arbeiten dabei Hand in Hand, um Kosten und Emissionen zu senken.
Die Initiative ist Teil des Future Energy Lab, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und Digitalisierung in der Industrie (KEDi), der Energieversorger ENERVIE sowie die Unternehmen Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den Betrieben wurden Sensoren an Maschinen installiert, die Energiedaten erfassen. KEDi wertet diese Informationen aus, um industrielle Prozesse zu optimieren. ENERVIE systematisiert die Ergebnisse und stellt sie den Unternehmen über ein Energiemanagementsystem zur Verfügung.
Zudem bringt KEDi digitale Expertise ein, um gemeinsam mit ENERVIE und den beteiligten Firmen ein intelligenteres Energiesystem zu entwickeln. Das Future Energy Lab unterstützt den Aufbau der Sensorik und gibt Erkenntnisse weiter, damit andere Kommunen und Unternehmen ähnliche Ansätze übernehmen können. Langfristig sollen die CO₂-Emissionen der Betriebe auf der Urban Data Platform des Projekts erfasst werden.
Ziel der Initiative ist es, Energiekosten zu senken, die industrielle Flexibilität zu erhöhen und die Umweltbelastung zu verringern. Die Hagen Unternehmen erhalten so mehr Kontrolle über ihren Energieverbrauch – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zu übergeordneten Klimazielen.






