05 June 2026, 19:22

H2-Trust: Digitaler Fingerabdruck für transparente Wasserstoff-Lieferketten

"Blockchain macht Daten von Wasserstoff transparent und unveränderlich"

H2-Trust: Digitaler Fingerabdruck für transparente Wasserstoff-Lieferketten

H2-Trust: Neues digitales System soll grüner Wasserstoff besser nachverfolgbar machen

Ein neues digitales System namens H2-Trust soll die Nachverfolgung und Zertifizierung von grünem Wasserstoff deutlich vereinfachen. Die Plattform fungiert als eine Art „digitaler Fingerabdruck“ für Wasserstoff, macht komplexe Lieferketten transparenter und automatisiert die Einhaltung von Vorschriften. Als Open-Source-Lösung entwickelt, verhindert sie Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern und bietet einen standardisierten Ansatz für den gesamten Markt.

H2-Trust nutzt Blockchain-Technologie, um fälschungssichere Daten entlang der gesamten Wasserstoff-Lieferkette zu erfassen. Von der Stromerzeugung bis zum Endverbraucher wird jeder Schritt in einem dezentralen Netzwerk dokumentiert – das garantiert Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Das System speichert Informationen zu Produktionsparametern und den Eigenschaften des Wasserstoffs selbst, sodass alle Daten unveränderlich und leicht prüfbar sind.

Die Plattform ermöglicht drei Wege zur Dateneingabe: manuelle Erfassung, Hochladen von CSV-Dateien oder direkte Schnittstellen zu IoT-Gateways. Diese Flexibilität erleichtert die Dokumentation der RED-Kriterien für grünen Wasserstoff – ein Prozess, der derzeit noch mit ständigen Datenabgleichen verbunden ist.

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Ab Mitte 2026 starten die Prototypen-Tests, wobei bereits zwei Industriepartner mit robuster Infrastruktur ausgewählt wurden. Diese Pilotprojekte sollen das System vor der breiten Einführung optimieren. Zudem ist der „BlockcHain“-Transferkreis beteiligt, ein Netzwerk regionaler Unternehmen, die digitale Produktpässe für Wasserstoff erforschen.

Als anbieterneutrale Lösung konzipiert, wird H2-Trust als anwendungsorientiertes Forschungsinstitut agieren. Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre zu einer vertrauenswürdigen Alternative auf dem Markt zu werden.

Der Prototyp soll bis Mitte 2026 starten und eine dezentrale, Open-Source-basierte Methode zur Wasserstoff-Nachverfolgung bieten. Das System reduziert manuelle Kontrollen, erhöht die Datenzuverlässigkeit und unterstützt die regulatorische Compliance. Bei Erfolg könnte es einen neuen Standard für Transparenz in der Wasserstoffbranche setzen.

Quelle