"Grüne Ufer" begeistert in Jekaterinburg mit magischer Zeitreise-Liebe
Susan auch Schlauchin"Grüne Ufer" begeistert in Jekaterinburg mit magischer Zeitreise-Liebe
„Grüne Ufer“ feiert Bühnenpremiere in Jekaterinburg
Eine neue Theateradaption von „Grüne Ufer“ hat in Jekaterinburg Premiere gefeiert. Das Stück, basierend auf Gennadi Alexejews Roman, erzählt die Geschichte eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre, der auf eine Liebesliedsängerin aus der vorrevolutionären Zeit trifft. Regisseurin Lilia Bornaschewa bezeichnete das Werk als eines der feinsten Fantasiestücke, das parallele Welten erkundet.
Die Aufführungen finden im „Tvary“, einem privaten Theater in Jekaterinburg, statt. Schauspieler Oleg Dulenkin verkörpert den Dichter mit verblüffender Ähnlichkeit zum Autor des Romans, Gennadi Alexejew. Gleichzeitig übernimmt Jelena Iwanowa in der Produktion neun verschiedene Rollen.
Die tragische Liebesgeschichte des Stücks entfaltet sich zwischen zwei Charakteren, die durch die Zeit getrennt sind. Ihre Romanze endet nicht in Vereinigung, sondern im Tod. Alexejew schrieb den Roman ursprünglich nach der Entdeckung des Lebens von Anastassija Wjalzewa, einer Sängerin aus der vorrevolutionären Ära.
Bornaschewa hob die tiefe Auseinandersetzung des Romans mit parallelen Existenzformen hervor. Sie ist überzeugt, dass „Grüne Ufer“ als Meisterwerk der spekulativen Fiction herausragt – eine Mischung aus Geschichte und Übernatürlichem.
Die Premiere markiert die erste Bühnenadaption des Romans. Die Inszenierung vereint eine komplexe Erzählung, vielfältige Charaktere und eine beklemmende Liebesgeschichte. Das Publikum in Jekaterinburg kann diese einzigartige Verbindung aus Fantasy und Geschichte nun live im „Tvary“ erleben.






