Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei deckt Drogenhandel in Friseursalon auf
Krzysztof LöfflerGroßrazzia in Köln-Vingst: Polizei deckt Drogenhandel in Friseursalon auf
Großrazzia der Kölner Polizei im Stadtteil Vingst am 23. April 2023
Bei einer großangelegten Razzia durchsuchte die Kölner Polizei am 23. April 2023 im Stadtteil Vingst einen Friseursalon sowie angrenzende Wohnungen. Die Aktion war Teil einer breiter angelegten Offensive gegen Kriminalität in den Vierteln Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Die Behörden verdächtigen den Inhaber des Geschäfts, von seinen Räumlichkeiten aus Drogenhandel betrieben zu haben.
Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden, als Beamte der Polizei, Zollfahnder und städtische Behörden den Friseursalon sowie mehrere Privatwohnungen durchsuchten. Dabei wurden etwa 90 Dosen Kokain, mehrere portionierte Einheiten Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana sichergestellt. Zudem beschlagnahmten die Ermittler eine Rolex-Uhr im Wert von etwa 100.000 Euro, Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro.
Im Verlauf der Aktion deckten die Kontrolleure Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen auf. Es wurden Bußgelder in Höhe von mehr als 95.000 Euro verhängt, mehrere Spielautomaten beschlagnahmt und versiegelt. Das städtische Gewerbeamt ordnete anschließend die vollständige Schließung des Friseursalons an.
Der 32-jährige Inhaber muss sich nun wegen des Verdachts auf Drogenhandel verantworten. Die Razzia war eine von zahlreichen Maßnahmen im Rahmen einer umfassenden Kontrollkampagne, die sich auf die Einhaltung gewerberechtlicher Vorschriften und die Bekämpfung illegaler Aktivitäten in der Region konzentriert.
Der Friseursalon bleibt nach der Razzia geschlossen, und gegen den Inhaber wird ermittelt. Die Behörden beschlagnahmten Drogen, Bargeld und Luxusgüter und verhängten hohe Geldstrafen. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Kriminalität in Kölner Stadtteilen einzudämmen.






