GEA eröffnet klimaneutrales Technologiezentrum für Pharma-Gefriertrocknung und revolutioniert Rinderzucht mit KI

Karlheinz Mies
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Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Kuh mit einer Melkmaschine, die an ihren Eutern befestigt ist und mit ihren Beinen verbunden ist, mit einer Wand im Hintergrund.Karlheinz Mies

GEA eröffnet klimaneutrales Technologiezentrum für Pharma-Gefriertrocknung und revolutioniert Rinderzucht mit KI

GEA hat in Elsdorf ein neues Technologiezentrum eröffnet, das sich auf Gefriertrocknungssysteme für die Pharmaindustrie spezialisiert. Die Anlage soll die Produktionskapazität steigern und dabei klimaneutral arbeiten. Gleichzeitig könnten Fortschritte in der Rinderzucht dank KI-gestützter Datenerfassung bald die Lahmheitsrate in Herden verringern.

Das neu eröffnete Zentrum in Elsdorf konzentriert sich auf Gefriertrocknungsanlagen für pharmazeutische Anwendungen. Mit Photovoltaikmodulen und Luft-Wasser-Wärmepumpen wird ein klimaneutraler Betrieb gewährleistet. Durch diese Erweiterung festigt GEA seine Position auf dem deutschen Pharmamarkt – sowohl in puncto Kapazität als auch Innovation.

Eine separate Entwicklung in der Tierhaltung könnte die Rinderzucht innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre grundlegend verändern. Das KI-basierte System CattleEye nutzt Videoanalysen, um großflächig Daten zu Herdenbewegungen und Klauengesundheit zu sammeln. Diese Informationen fließen in neue Zuchtmerkmale wie "Beweglichkeit" und "Klauengesundheit" ein, die gezielt Lahmheiten reduzieren sollen. Die Technologie ebnet den Weg für präzisere und effizientere Zuchtstrategien.

Während die Anlage in Elsdorf GEA's pharmazeutische Kompetenzen nachhaltig ausbaut, könnten die KI-gestützten Erkenntnisse von CattleEye das Tierwohl verbessern, indem Lahmheiten durch gezielte Zucht eingedämmt werden. Beide Initiativen zeigen, wie technologischer Fortschritt und Lösungen für die Tiergesundheit Hand in Hand gehen.

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