Gamescom 2024 startet in Köln – Umfrage zeigt dunkle Seiten der Gaming-Community
Krzysztof LöfflerGamescom 2024 startet in Köln – Umfrage zeigt dunkle Seiten der Gaming-Community
Gamescom, die größte Messe der Welt für Video- und Computerspiele, hat in Köln ihre Tore geöffnet. Die Veranstaltung startete am Dienstagabend mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie, die Ausstellungshallen öffneten am Mittwochmorgen für die Besucher. Bis Sonntag werden mehrere hunderttausend Gaming-Fans erwartet.
Eine aktuelle Umfrage liefert Einblicke in die Demografie und Erfahrungen engagierter Spieler. Drei Viertel von ihnen sind Männer, 55 Prozent sind zwischen 16 und 34 Jahre alt.
Die Studie beleuchtete auch soziale Probleme innerhalb der Gaming-Community. 38 Prozent der Hardcore-Gamer gaben an, „sehr oft oder ziemlich oft“ beleidigt zu werden, während sie spielen. Ein Drittel berichtete hingegen, nur „selten oder sehr selten“ verbale Angriffe zu erleben.
Einsamkeit und umstrittene Einstellungen waren weitere zentrale Themen. 58 Prozent der leidenschaftlichen Spieler fühlten sich mäßig bis stark einsam. Zudem stimmten 43 Prozent der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in der Welt. Feindseligkeit gegenüber LGBTQ+-Personen und antifeministische Haltungen seien in der Szene vergleichsweise weit verbreitet, so die Umfrage. 27 Prozent der befragten Gamer hatten zudem in den vergangenen zwölf Monaten an einer Demonstration teilgenommen.
Die Gamescom zieht weiterhin riesige Menschenmengen nach Köln. Bis Sonntag können Besucher die neuesten Trends der Spielebranche entdecken. Die Umfrageergebnisse geben dabei einen aufschlussreichen Kontext zu der Community, die in diesem Jahr auf der Messe vertreten ist.






