Freiburgs Seepark leuchtet erstmals für den Ramadan 2026 in interreligiösem Glanz
Anatol FrankeFreiburgs Seepark leuchtet erstmals für den Ramadan 2026 in interreligiösem Glanz
Erstmals leuchtet Freiburgs Seepark zum Ramadan 2026
Vom 17. Februar bis zum 19. März 2026 erstrahlt im Freiburger Seepark eine neue Lichtinstallation, die erstmals den Fastenmonat Ramadan 2026 würdigt. Das Projekt, das muslimische Traditionen während des heiligen Monats in den Mittelpunkt rückt, geht auf eine Initiative junger Mitglieder des Freiburger 8er-Rats (Jugendrat) zurück.
Im Zentrum der Installation thront ein leuchtendes Mondmotiv, das sich vom Sichelmond zum Vollmond und zurück verwandelt. Daneben prägen beleuchtete Schilder mit Ramadan-Grüßen das Bild, während eine Infotafel die religiöse Bedeutung des Monats erklärt. Vier lokale muslimische Gemeinden haben die Umsetzung gemeinsam mit der Stadt vorangetrieben: der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) sowie die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.
Für die technische Realisierung der Beleuchtung zeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH verantwortlich. Stadtvertreter sehen in der Installation einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des interreligiösen Dialogs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig soll das Projekt die religiöse Vielfalt in Freiburg sichtbarer machen und den gegenseitigen Respekt unter den Bürgerinnen und Bürgern fördern.
Die Idee entstand im 8er-Rat, wo junge Menschen den Vorschlag einbrachten, muslimisches Leben in der Stadt stärker wahrnehmbar zu gestalten. Aus dieser Anregung entwickelte sich die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den muslimischen Gemeinden – mit dem Ergebnis der aktuellen Lichtinstallation im Seepark.
Bis zum 19. März 2026, dem voraussichtlichen Ende des Ramadan 2026, bleibt die Beleuchtung bestehen. Die Stadt erhofft sich von dem Projekt ein größeres Bewusstsein für muslimische Bräuche und eine Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Nach Abschluss der Aktion wollen die Verantwortlichen die Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Stadt auswerten.






