25 April 2026, 10:31

Frau inszeniert eigene Entführung – und scheitert am Kölner Dom

Ein alter Bailey-Anwalt ertappt einen Dieb, während zwei andere daneben stehen und einer auf dem Boden liegt, alles auf einer textmarkierten Oberfläche.

Prozess: Frau simuliert ihre eigene Entführung beim Ehemann - Frau inszeniert eigene Entführung – und scheitert am Kölner Dom

Eine Frau aus Köln inszenierte ihre eigene Entführung, um von ihrem Ehemann Geld zu erpressen. Der ausgeklügelte Plan umfasste fingierte Nachrichten und eine vorgetäuschte Befreiung in der Nähe des Kölner Doms. Die Polizei deckte die Wahrheit nach umfangreichen Ermittlungen auf.

Der Vorfall begann, als der Ehemann der Frau WhatsApp-Nachrichten erhielt, in denen behauptet wurde, sie sei entführt worden. Die Absender forderten 5.000 Euro für ihre sichere Rückkehr, die er umgehend überwies – aus Angst um ihr Leben. Beamte fanden sie später in der Nähe des Kölner Doms, wo sie ihre eigene "Freilassung" in Szene gesetzt hatte, um die Täuschung glaubwürdig wirken zu lassen.

Die Polizei leitete eine groß angelegte Untersuchung ein, darunter Telefonüberwachung und eine umfangreiche Suche. Die Ermittler entdeckten bald 4.900 Euro in ihrem Besitz und durchschauten ihre Verstrickung. Unter Befragung gestand sie die Tat und gab an, dass schwere Depressionen sowie Spiel- und Kaufsucht sie zu der Tat getrieben hätten.

Vor Gericht wurde bekannt, dass sie durch ihr zwanghaftes Shopping und Wetten Schulden in Höhe von 20.000 Euro angehäuft hatte. Trotz der Schwere der Straftat entschied sich ihr Mann, ihr zu verzeihen, und beglich nach Abschluss des Verfahrens ihre ausstehenden Verbindlichkeiten.

Das Kölner Landgericht verurteilte sie wegen Erpressung durch Drohung und Vortäuschung einer Straftat. Der Fall zeigte die finanziellen und emotionalen Folgen ihrer Süchte auf. Nun muss sie die juristischen Konsequenzen ihres Handelns tragen.

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