Flughafen München wird zum Innovations-Hotspot für Luft- und Raumfahrt

Susan auch Schlauchin
Susan auch Schlauchin
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Ein Airbus A320-200 der Germanwings auf dem Frankfurter Flughafen, mit Fahrzeugen, Verkehrskegeln, Pfählen und Gras im Hintergrund.Susan auch Schlauchin

Flughafen München wird zum Innovations-Hotspot für Luft- und Raumfahrt

Eine Delegation besuchte kürzlich den Flughafen München, um sich über dessen wachsende Bedeutung als Innovationsstandort in der Luft- und Raumfahrt zu informieren. Der Besuch unterstrich die Entwicklung des Flughafens München zu einem zentralen Knotenpunkt für die Allgemeine Luftfahrt, moderne Fertigungstechnologien und die Pilotausbildung.

Mit 47 ansässigen Unternehmen und 829 Beschäftigten verzeichnet der Flughafen seit 2018 einen Anstieg der Arbeitsplätze um 43 Prozent. Verantwortliche bezeichnen ihn als ein "Zukunftslabor" der Branche, in dem traditionelle Luftfahrt mit Spitzentechnologie verschmilzt.

Die Delegation begann ihren Rundgang bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS), dem größten Arbeitgeber am Flughafen. Dort informierte sie sich über die Wartungs- und Überholungsarbeiten des Unternehmens, die sowohl die kommerzielle als auch die Allgemeine Luftfahrt unterstützen.

Anschließend besuchte die Gruppe The Exploration Company, ehemals Thrustworks GmbH. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die additive Fertigung hochleistungsfähiger Metallkomponenten für die Luft- und Raumfahrt sowie Raumfahrtanwendungen. Nach der Übernahme von Thrustworks kündigte das Unternehmen an, den britischen Raketenhersteller Orbex zu erwerben, um seine Kapazitäten weiter auszubauen.

Staatssekretär Paul Höller lobte das Potenzial des Flughafens und bezeichnete ihn als idealen Standort zur Förderung von Innovationen in der Luft- und Raumfahrt. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der Flughafen München GmbH (MGL), ergänzte, dass der Standort traditionelle Luftfahrtdienstleistungen mit neuen Technologien verbinde – darunter alternative Antriebssysteme.

Darüber hinaus ist der Flughafen München eines der größten Ausbildungszentren für Piloten in Deutschland. Mit über 40.000 Flugbewegungen pro Jahr, sechs Flugschulen und elf Simulatoren unterstreicht er seine Bedeutung in diesem Bereich. Sowohl RAS als auch The Exploration Company gelten als Beispiele für den technologischen Fokus und das Wachstum des Flughafens.

Der Besuch machte deutlich, wie sich der Flughafen München zu einem bedeutenden Luftfahrtcluster entwickelt hat. Die Beschäftigtenzahl ist seit 2018 deutlich gestiegen, und der Standort vereint heute etablierte Unternehmen mit innovativen Start-ups.

Durch kontinuierliche Investitionen in moderne Fertigungstechnologien und Pilotausbildung positioniert sich der Flughafen als wichtiger Akteur in der deutschen Luftfahrtbranche. Mit der Expansion von Unternehmen wie The Exploration Company wird ein weiteres Wachstum erwartet.

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