Florian Neuhaus gesteht Fehler ein – und bleibt Borussia Mönchengladbach treu
Anatol FrankeFlorian Neuhaus gesteht Fehler ein – und bleibt Borussia Mönchengladbach treu
Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Florian Neuhaus hat eingeräumt, dass sein jüngstes Verhalten ein Fehler war. Der Verein verhängte eine Strafe von rund 100.000 Euro gegen ihn und degradierte ihn vorübergehend in die U23-Mannschaft, nachdem er in einem Video umstrittene Äußerungen getätigt hatte. Unterdessen hat die Mannschaft mit Rouven Schröder einen neuen Sportdirektor berufen, der auf das Ausscheiden von Roland Virkus folgt.
Der Vorfall begann, als Neuhaus in einem während eines Mallorca-Urlaubs gedrehten Video sarkastische Bemerkungen über den damaligen Sportdirektor Roland Virkus machte. Später räumte er ein, dass seine Aussagen "ein klarer Fehler" gewesen seien. Trotz der Kritik entschied er sich, dem Verein treu zu bleiben, statt einen Wechsel anzustreben.
Borussia Dortmund reagierte umgehend, verhängte eine Geldstrafe und versetzte Neuhaus in die U23. Der 27-Jährige akzeptierte die Sanktionen und considérée die Degradierung als Chance zur Selbstreflexion. Sein Vertrag beim Verein läuft noch bis 2027, und ein Wechsel kam für ihn nicht infrage – das hätte sich für ihn wie "Flucht" angefühlt. Der Vorfall fällt mit Umbrüchen in der Vereinsführung zusammen: Roland Virkus wurde als Sportdirektor entlassen, sein Nachfolger ist nun Rouven Schröder. Neuhaus selbst bleibt jedoch auf seine Zukunft im Borussia-Park fokussiert.
Mittlerweile hat der Mittelfeldspieler seine Strafe abgesessen und ist in den Kader der ersten Mannschaft zurückgekehrt. Mit Schröder an der Spitze des sportlichen Bereichs hat der Verein seine Führungsriege neu aufgestellt. Neuhaus’ langfristiger Vertrag sichert seine Zukunft in Mönchengladbach – vorerst.