Feuerwehrverband NRW stellt klare Forderungen an die neue Bundesregierung
Karlheinz MiesFeuerwehrverband NRW stellt klare Forderungen an die neue Bundesregierung
Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen legt Forderungen für Koalitionsverhandlungen vor
Der Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen hat zentrale Forderungen für die anstehenden Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung formuliert. Die Prioritäten zielen darauf ab, die Unterstützung und Anerkennung für freiwillige Feuerwehrleute im gesamten Land zu verbessern. Der Verband hat seine Anliegen offiziell an die Verhandlungsteams übermittelt, die den Koalitionsvertrag ausarbeiten.
Zu den wichtigsten Vorschlägen gehört die volle Finanzierung des Zivilschutzes auf dem Niveau der militärischen Ausgaben. Zudem fordert der Verband, dass alle Verletzungen, die im Rahmen des freiwilligen Feuerwehrdienstes entstehen, automatisch als Dienstunfälle anerkannt werden. Dies würde den Betroffenen besseren Schutz und angemessene Entschädigungen sichern.
Bernd Schneider, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, betonte die Dringlichkeit, diese Themen in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Er forderte außerdem, dass Feuerwehrwachen in die nationalen Infrastrukturinvestitionspläne integriert werden. Darüber hinaus setzt sich der Verband dafür ein, den Zivildienst im Zivil- und Katastrophenschutz wieder einzuführen, falls die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte.
Die Organisation bleibt ihrem Auftrag verpflichtet, die Sicherheit in allen Städten und Gemeinden zu gewährleisten. Sie erwartet von der Bundespolitik, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieser Ziele zu schaffen.
Die Forderungen des Verbandes wurden den zuständigen Verhandlungsteams vorgelegt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden den Zivilschutz und die freiwilligen Feuerwehrleute deutlich stärker unterstützen. Nun bleibt abzuwarten, wie die Vorschläge in den Koalitionsverhandlungen berücksichtigt werden.
