Festnahme in Münster: Gesuchter Raubverdächtiger stellt sich selbst der Polizei
Karlheinz MiesFestnahme in Münster: Gesuchter Raubverdächtiger stellt sich selbst der Polizei
Ein 18-jähriger Syrer wurde in einer Bundespolizeidienststelle in Münster festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine Strafanzeige zurückzuziehen. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl wegen eines Raubdelikts vor. Sein Erscheinen auf der Wache führte direkt zu seiner Festnahme.
Der Mann betrat die Münsteraner Polizeidienststelle mit der Behauptung, er wolle eine zuvor erstattete Anzeige wegen Körperverletzung zurücknehmen. Beamte erkannten ihn jedoch schnell als gesuchten Tatverdächtigen, gegen den ein aktiver Haftbefehl im Zusammenhang mit einem Raubfall vorlag.
Das Amtsgericht Münster hatte zuvor einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen. Nach der Überprüfung seiner Identität nahmen die Beamten ihn ohne Zwischenfälle in Gewahrsam. Später wurde er einem Haftrichter vorgeführt, um das weitere juristische Vorgehen einzuleiten.
Dem Verdächtigen drohen nun offizielle Anklagen im Zusammenhang mit dem Raubdelikt. Seine Festnahme erfolgte auf Grundlage des bestehenden Haftbefehls; das Verfahren wird nun durch die Gerichtsinstanz weiterverfolgt. Die Rücknahme der Körperverletzungsanzeige bleibt vorerst ungeklärt.






