19 February 2026, 23:20

FDP stichelt mit Satire gegen Kemptener OB-Kandidaten – wer bleibt unversehrt?

Eine Karikatur eines Mannes in einem Kilt und einer Frau in einem Kleid vor einer Menge, mit einem Gebäude und Wolken im Hintergrund und einem Text unten, der "Low Comedians Amusing the Wise Men of the East" lautet.

FDP stichelt mit Satire gegen Kemptener OB-Kandidaten – wer bleibt unversehrt?

Satirische Darstellung der FDP stichelt gegen Kemptener Oberbürgermeisterkandidaten

Eine humorvolle Sketch-Darbietung der Freien Demokratischen Partei (FDP) hat sich über die Bewerber für das Amt des Kemptener Oberbürgermeisters lustig gemacht. Die Aufführung nahm mehrere Herausforderer auf die Schippe, die der amtierenden Bürgermeisterin Indra Baier-Müller nachfolgen wollen. Auch der lokale Arzt Spitzer beteiligte sich und verband Witz mit politischen Spitzen.

In der Darstellung wurden die Konkurrenten in überzeichneten Rollen gezeigt – vom naiven Märchenwesen bis zum selbstverliebten Narzissten. Die Anhänger der aktuellen Bürgermeisterin warben unterdessen für ihre Kandidatur für eine dritte Amtszeit.

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Die FDP setzte mit scharfen Karikaturen gezielt mehrere Kandidaten ins Visier. Dominik Tartler wurde als "Grünschnabel" abgetan, dem die nötige Reife für das Amt fehle. Katharina Schrader verkörperte "Frau Holle", die in kindlich-naiver Weise Herzen über die Stadt verstreut. Franz-Josef Natterer-Babych gab den eitelsten aller Bewerber, der sich ständig im Spiegel bewundert.

Außerdem trat "Hexe Mechthilde" auf, die mit rätselhaften Warnungen über die Vergänglichkeit politischer Macht aufwartete. Eine weitere Figur, "DonQuiSchoche", kämpfte in der Darstellung gegen die Vorherrschaft der CSU in Kempten an.

Arzt Spitzer steuerte einen eigenen humorvollen Part bei und scherzte, er verlange kein Parkgeld – "in Kempten kennt mich schließlich jeder" – und gehe unangenehmen Untersuchungen in seiner Praxis aus dem Weg. Ob andere Aspiranten wie "Rechenmeister" Eigstler oder "Hai" Wilhelm für das Amt taugen, blieb in dem Stück offen.

Deutlich wurde jedoch die Haltung der FDP: Die Partei steht weiterhin hinter Baier-Müllers Wiederwahlkampf.

Die satirische Darstellung sorgte beim Publikum für Lacher – und politische Denkanstöße. Während die FDP ihre Unterstützung für Baier-Müller klar bekräftigt, stellte der Sketch die Eignung ihrer Mitbewerber infrage. Der Wahlkampf um das Kemptener Rathaus hat nun eine zusätzliche Ebene: öffentliche Prüfung – und eine Portion Humor.