Extrem überladener Transporter auf der A3 bei Köln gestoppt – 80 Prozent über dem Limit
Krzysztof LöfflerExtrem überladener Transporter auf der A3 bei Köln gestoppt – 80 Prozent über dem Limit
Polizei stoppt lebensgefährlich überladenen Transporter auf der A3 bei Köln
Diese Woche hielten Beamte in der Nähe von Köln einen extrem überladenen Kleinlastwagen auf der Autobahn A3 an. Das in Moldau zugelassene Fahrzeug war mit deutlich mehr Gewicht beladen, als gesetzlich erlaubt. Der 42-jährige Fahrer hatte das Fahrzeug für eine private Fahrt genutzt, als die Polizei eingriff.
Das Gesamtgewicht des Transporters betrug 6.320 Kilogramm – und lag damit 80 Prozent über der zulässigen Grenze von 3,5 Tonnen. Die Behörden verhängten sofort ein Weiterfahrverbot, bis die Überladung behoben ist. Zudem nahmen sie eine Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro als Vorsichtsmaßnahme ein.
Überladene Fahrzeuge bleiben ein Dauerproblem auf deutschen Straßen Allein im vergangenen Jahr registrierte die Polizei zahlreiche ähnliche Fälle, auch wenn keine bundesweite Statistik vorliegt. Bei einer einzigen Kontrolle in Sachsen-Anhalt vom 9. bis 15. Februar 2026 wurden 32 Verstöße wegen Überladung oder unsachgemäß gesicherter Ladung festgestellt. Eine groß angelegte Aktion in ganz Sachsen im Mai 2025 brachte sogar 368 vergleichbare Vergehen ans Licht. Erst im vergangenen Monat wurde auf der A4 in Sachsen ein weiterer Transporter mit 31 Prozent Übergewicht gestoppt.
Der aktuelle Fall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit auf Autobahnen. Die Beamten betonten, dass eine derart extreme Überladung das Unfallrisiko erhöht und die Fahrbahnoberfläche beschädigt.
Der Fahrer muss die Ladung nun verringern, bevor das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen werden darf. Die Polizei behält die Kaution bis zur Klärung des Falls ein. Solche Kontrollen werden im Rahmen der routinemäßigen Verkehrskontrollen in ganz Deutschland fortgesetzt.






