19 April 2026, 04:28

Essen wirbt mit TUSEM-Heimspiel für olympische Bewerbung 2036

Luftaufnahme des Olympischen Stadions mit umgebender Vegetation, städtischen Elementen und wolkenbedecktem Himmel.

Essen wirbt mit TUSEM-Heimspiel für olympische Bewerbung 2036

TUSEM Essen nutzt Heimspiel für Olympia-Bewerbung der Stadt

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Am 6. März 2026 machte TUSEM Essen sein Heimspiel zur Bühne für Essens olympische Ambitionen. Die Fans in der Arena erhielten live aktuelle Informationen zum Bewerbungsprozess von EssenRheinRuhr für die Ausrichtung der Spiele. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten zudem zentrale Akteure darüber, welche Vorteile die Austragung für die Region mit sich bringen könnte.

Vor dem Spiel sprachen Volker Lauer, Jonathan Abbenhaus und Oberbürgermeister Thomas Kufen über Essens Chancen im Rennen um die Olympischen Spiele. Sie betonten die Vorbereitung der Stadt sowie die langfristigen Vorteile, die eine Ausrichtung des Großereignisses mit sich bringen würde. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, könnten die Spiele 2036, 2040 oder 2044 in der Region stattfinden.

Essen schlägt vier Austragungsorte für die Olympischen Spiele vor: das Hafenstraße-Stadion, die Grugahalle, die Messe Essen sowie das zum UNESCO-Welterbe zählende Zeche Zollverein. Jeder Standort würde eine Rolle bei Wettkämpfen und Zeremonien spielen. Die Pläne der Stadt umfassen zudem den Ausbau von Verkehrswegen, Wohnraum und Sporteinrichtungen.

Am 19. April 2026 kommt es zu einer öffentlichen Abstimmung über die Bewerbung. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden dann, ob sie die Kampagne EssenRheinRuhrs unterstützen, um die Olympischen Spiele in die Region zu holen. Das Ergebnis wird die nächsten Schritte im Bewerbungsverfahren prägen.

Die Olympischen Spiele könnten Essen verändern – durch die Förderung des Sports, die Verbesserung der Infrastruktur und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Oberbürgermeister Kufen unterstrich das Potenzial der Spiele, die städtische Entwicklung voranzutreiben und den sozialen Zusammenhalt zu festigen. Die Volksabstimmung im April wird zeigen, ob die Stadt ihre Bewerbung weiterverfolgt.

Quelle